Die Legende von St. Martin in Dortmund Mengede

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Foto: IN-StadtMagazine

Hinter Ross und Reiter mit Musik und Laternen im Dunkeln durch Mengede spazieren gehen – am Sonntag, den 12.11.2017 macht der Gewerbeverein Mengede das möglich. Ab 16.00 Uhr sammeln sich die Kinder und Eltern an der evangelischen St. Remigiuskirche am Wiedenhof 2 in Dortmund-Mengede zum traditionellen und beliebten St.-Martinszug. Nach dem ökumenischen Gottesdienst, der um 17 Uhr beginnt, startet der Martinszug vom Vorplatz der Kirche.

Auch in diesem Jahr veranstaltet wieder der örtliche Gewerbeverein in Zusammenarbeit mit den katholischen und evangelischen Kirchengemeinden einen Martinsumzug in Dortmund Mengede. Viele große und kleine Gäste nehmen jedes Jahr teil.

Am Sonntag beginnt das Ganze auf dem Vorplatz der evangelischen St. Remigiuskirche am Wiedenhof 2 um 16.00 Uhr. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Volksbank Dortmund-Nordwest eG und der örtlichen Sparkasse. Außerdem grillt der Gewerbeverein Würstchen und verkauft leckere Martinsbrezel für das leibliche Wohl. Glühwein und Kinderpunsch dürfen natürlich auch nicht fehlen.  Der  Katholische Kindergarten St. Remigius macht einen Stand mit Kaffee, Kuchen und Waffeln.

Nach der ersten Stärkung geht es weiter mit dem ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Kirche um 17.00 Uhr.

Anschließend beginnt der große Martinsumzug durch Mengede. Natürlich wird der Zug angeführt mit Martin hoch zu Ross, der freundlicherweise von Vivian Follwerk auf ihrem Pferd dargestellt wird. Die vielen Kinder haben dann die Möglichkeit ihre zum Teil selbst gebastelten Laternen quer durch Mengede hinter dem Martin auf seinem Pferd her zu tragen. Musikalisch begleitet wird der Umzug durch den „Tambourkorps Seeadler“ aus Oer-Erkenschwick und dem Knappenspielmannszug „Gut Spiel Eving Lindenhorst“. Abgesichert wird durch die Polizei und die Freiwillige Feuerwehr Mengede.

Die Pressesprecherin Gabi Honndorf-Steinke erläutert zur Historie des Martinsumzuges:“ Seit fast einem Jahrhundert gehört in Westfalen der Martinsumzug zur Ausgestaltung des Martinsbrauches. Den ersten Umzug initiierte 1910 der Bocholter Heimatverein. Seitdem wird die Geschichte der Mantelteilung nachgespielt, um der karitativen Handlung einen besonderen Ausdruck zu verleihen. Dabei reitet eine als heiliger Martin verkleidet Gestalt auf einem Pferd vor einer großen Kinderschar durch die Straßen. Die Kinder tragen bei dem Umzug meist selbstgebastelte Laternen und singen Martinslieder. Stutenkerle oder Martinsbrezel sind natürlich auch ein fester Bestandteil dieses Brauches.“

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