„Sternenschau“ im Torhaus Rombergpark

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Andi Knappe und das allumfassende Universum. (Foto: IN-StadtMagazine)

Mit dem amerikanischen Astronomen Edwin P. Hubble (1889–1953) beschäftigt sich der Dortmunder Künstler Andi Knappe, der noch bis zum 15. Oktober in der Städtischen Galerie im Torhaus Rombergpark ausstellt: Der Ausstellungstitel „# Hubble_Labor_2017“ bezieht sich auf Hubbles Forschung zu den Ursprüngen des Universums (Big-Bang-Theory) und dessen Zukunft. In Knappes Arbeiten spiegeln sich die Kräfte von Schwerkraft und Ausdehnung wider – und damit verbunden auch Fragen nach den menschlichen Bezügen innerhalb kosmischer Ereignisse.

Seit Ende der 90er Jahre entwickelt Andi Knappe eine spezifische Kompositionsmethode der Bildgestaltung, bei der Symmetrie vermieden, das klassische Bildformat gesprengt und als Farbe kontrastiv herausfordernd eingesetzt wird. Durch die Verwendung aus dem Format strebender Formen, die innerhalb der Bildgestaltung nach außen weisen, entstehen Objektbilder, die Assoziationen zu Sternenformen wecken. In der Serie „Hubble-Vermächtnis“, die ab 2015 entstand und in der aktuellen Ausstellung größtenteils zu sehen ist, verändern sich das Kompositionsschema, das Bildformat und die Formensprache deutlich. Dem Betrachter ist es möglich, die ungeheuren Spannungen, die Dynamik sowie die Energie des Universums nachzuvollziehen.

Die Ausstellung im Torhaus Rombergpark, Am Rombergpark 50, ist dienstags bis samstags zwischen 14 und 18 Uhr und sonntags/feiertags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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