„Morgen ist leider auch noch ein Tag“

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Stress, Burn-out, Depression erfolgreich behandeln.
Wo hört Stress auf und wird zum Burn-out? Und was unterscheidet einen Burn-out von einer Depression? Welche Therapie hilft Betroffenen? Ein Chefarzt für Psychiatrie und Psychotherapie, eine Diplom-Psychologin und ein Live-Literat klären diese Fragen beim 6. BIGtalk am 9. November 2017. „Morgen ist leider auch noch ein Tag – Stress, Burn-out und Depression erfolgreich behandeln“ ist die Veranstaltung überschrieben, die mit medizinischem Fachwissen wie auch einer gesunden Portion Humor dem ernsten Thema begegnen will.  Beginn ist um 18.30 Uhr in der Hauptverwaltung der BIG direkt gesund, Rheinische Straße 1, ein. Der Eintritt ist wie immer frei.

Die Ursachen, Risikofaktoren, Symptome und Behandlung von Burn-out und Depression stellt Dr. Harald Krauß, Chefarzt der Psychiatrie und Psychotherapie am  Marien Hospital in Dortmund-Hombruch, dar. „Bestimmte Beschwerden, die dem Burn-out zugeschrieben werden, treten auch bei einer Depression auf. Dazu gehören starke Erschöpfung, Niedergeschlagenheit und verringerte Leistungsfähigkeit“, erläutert Dr. Krauß. Die Ähnlichkeit der Symptome könne dazu führen, dass bei Menschen Burn-out diagnostiziert werde, obwohl sie eigentlich eine Depression haben.  „Gerade weil sich die Beschwerden ähneln, sollten keine voreiligen Diagnosen gestellt werden“, warnt Krauß. Dies könne zu falschen Maßnahmen führen, zum Beispiel jemandem mit einer Depression zu einem längeren Urlaub oder einer beruflichen Auszeit zu raten. „Wer nur aus beruflichen Gründen erschöpft  ist, kann sich dadurch erholen. Für Menschen mit Depression kann dies womöglich zu noch mehr Problemen führen, da sie ganz andere Formen der Hilfe benötigen, beispielsweise eine Psychotherapie oder eine medikamentöse Behandlung“, so der Mediziner.

Mit Telefoncoaching psychische Belastungen meistern
Ein besonderes Angebot macht die BIG ihren Versicherten, die unter psychischen Belastungen leiden: das Telefoncoaching. Dieses stellt Birgitta Thiel  von der IVPNetworks GmbH vor. „Das Telefoncoaching geht schnell, flexibel und unkompliziert auf die individuelle Situation des Versicherten ein. Gemeinsam mit ihm werden Lösungsmöglichkeiten für den Umgang mit seinen  derzeitigen Belastungen gefunden“, erklärt die Diplom-Psychologin.

Lernen, mit Depressionen zu leben
Mit dem Stilmittel der Kunst hat der Schriftsteller und Live-Literat Tobi Katze seiner Depression die Stirn geboten. Sein Roman „Morgen ist leider auch noch ein Tag“ schaffte es 2015 auf die Spiegel-Bestsellerliste.  Das Buch mit autobiografischen Zügen beschreibt, wie Betroffene lernen können, mit Depressionen zu leben. Der Ton ist flapsig, mit einer gehörigen Portion Selbstironie. Mit einem Ausschnitt aus seinem gleichnamigen Bühnenprogramm  wird er dem schweren Thema etwas Leichtigkeit verschaffen. Tobi Katze appelliert aufgrund seiner eigenen Erfahrung an Betroffene, Hilfe anzunehmen.

Peter Kaetsch, Vorstandsvorsitzender der BIG direkt gesund, stellt das Angebot der BIG in Sachen Burn-out und Depression vor. Der BIGtalk lässt auch Raum für die Fragen der Besucher. Moderiert wird die Veranstaltung von Kay Bandermann vom WDR. Getränke und einen gesunden Snack gibt es kostenlos.

INFO: Der BIGtalk findet in der BIGgallery in Dortmund, Rheinische Straße 1, statt. Einlass ist am 9. November (Donnerstag) ab 17.30 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 18.30 Uhr, Ende gegen 20.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei.
Anmeldungen sind möglich unter Tel. 0800 5456 5456 (kostenlos) oder über die Homepage der BIG unter www.big-direkt.de/BIGtalk

Die Veranstaltung wird auch live über Facebook übertragen: www.facebook.com/BIG

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