Les.Art.Festival vor dem Start – noch Restkarten für Max Goldt und Co. vorhanden

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Liebe Laune Leben – LesArt.Festival
9. bis 18. November 2017
www.lesart.ruhr

Unter dem Motto „Liebe Laune Leben“ geht das Dortmunder LesArt.Festival vom 9. bis 18. November in die 18. Runde. Es dreht sich diesmal um normales und absurdes Leben, um schlechte Laune, um Wahlkampf, um Erinnerungen – ans Ruhrgebiet und den Bergbau, ans Leben und immer an die Liebe.

Autor Thomas Krüger eröffnet das Festival mit dem vierten Fall Erwin Düsendiekers (9.11.). Passend zum Wahljahr 2017 ermittelt er in einem Mordfall zur Bürgermeisterwahl in Versloh. Dietmar Bär schlüpft dabei mit Bravour in die Rolle des ebenso liebenswerten wie eigenwilligen Erwin Düsedieker.

Gemeinsam mit dem kooperierenden Literaturbüro Ruhr freuen sich die Organisatoren auf die schottische Autorin A.L. Kennedy, die die Geschichte einer Schlange und ihrer tiefen Freundschaft zu dem Mädchen Mary mitbringt (10.11.).

Am Samstag (11.11.) liest der große Satiriker Max Goldt seine scharfsinnigen Beobachtungen aus dem absurden Alltag. Der Sonntag (12.11.) steht literarisch im Zeichen der schlechten Laune. Bei den „kinder.welten“ im literaturhaus.dortmund ist sie tierisch: Das Kinderbuch „Der Dachs hat heute schlechte Laune“ wird vorgestellt, der Eintritt ist frei. Mit ihrem „Lob der schlechten Laune“ zeigt Autorin Andrea Gerk später, dass das Leben ohne schlechte Laune nur halb so lustig wäre.

Von Montag bis Freitag bringen Kindergartenkinder Bilderbücher auf die Bühne: Das beliebte KindergartenBuchTheaterFestival im Fletch Bizzel steht an.

„LesArt.Stadion“ führt in die Umkleidekabinen des BVB (13.11.). Frank Lehmkuhl lässt in der Heimkabine das Schlitzohr des deutschen Fußballs und den letzten großen Ruhrgebietsstürmer Frank Mill wieder aufleben, und in der Gästekabine schickt Ilja Behnisch die Besucherinnen und Besucher mit „Schick mich, ich bin schnell!“ in die skurrile Welt des Amateurfußballs.

„Serwus, I bims, der Willy!“ Was als Witz und aus Langeweile entstand, entwickelte sich über Nacht zu der neuen Trendsprache im Internet, dem Vong. Willy Nachdenklich, der Macher der Facebook-Seite „Nachdenkliche Sprüche mit Bilder“, kommt mit „1 gutes Buch vong Humor her“ am Dienstag (14.11.) nach Dortmund.

Der LesArt.Perfomance-Abend am Mittwoch (15.11.) wird moderiert von Tobi Katze. Katinka Buddenkotte liest aus ihrem neuen Buch „Eddie muss weg“ – ein wahnwitziger Roadtrip, eine Geschichte über die Liebe und ihre Vergänglichkeit. Clara Nielsen, Sandra da Vina und Anke Fuchs stellen die erste, deutschsprachige Female-Slam-Anthologie mit Texten der besten Poetry-Slammerinnen vor. Die Hannes Weyland Band präsentiert die Norah Jones aus NRW – mit Bart, in Deutsch.

Der Donnerstag (16.11.) erinnert in Kooperation mit dem Fritz-Hüser-Institut an den Bergbau. Ans Ruhrgebiet wie es einmal war und es eigentlich noch ist. Anna Basener liest aus „Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte“, und Martin Becker bringt „Marschmusik“ aus dem Küchenradio mit.

Höhepunkt des LesArt.Festivals ist die LesArt.Gala am Freitagabend (17.11.) im domicil. An diesem Abend wird auch der LesArt.Preis der jungen Literatur verliehen, und eine faszinierende Frau mit einem außergewöhnlichen Buch ist zu Gast: Hannelore Hoger liest aus „Ohne Liebe trauern die Sterne“. Es moderiert Gregor Schnittker, die Musik kommt von NIA – Antonia Wohlgemuth und Pia Ziemons.

Beim Heldenabend am Samstag (18.11.) präsentieren Studierende der TU Dortmund Künstler des Ruhrgebiets auf der Bühne des Fletch Bizzel.

Veranstalter ist der Verein für Literatur e.V. in Kooperation mit dem Kulturbüro Dortmund und der Stadt- und Landesbibliothek. Das Festival wird von der Sparkasse Dortmund gefördert.

Tickets: www.LesArt.Ruhr und an allen Eventim-Vorverkaufsstellen.

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