Endoskopische Operationen an der Wirbelsäule

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Foto: Chefarzt Dr. Farman Hedayat bei der endoskopischen OP an der Wirbelsäule.

Das Wirbelsäulenzentrum der Ortho-Klinik Dortmund wiederholt Patientenforum
Aufgrund der großen Nachfrage gibt es einen Wiederholungstermin: „Durchs Schlüsselloch geschaut: Endoskopische Operationen an der Wirbelsäule“, so lautet der Titel des Vortrags beim Patientenforum in der Ortho-Klinik Dortmund. Chefarzt Dr. Farman Hedayat, Chefarzt des frisch zertifizierten Wirbelsäulenzentrums in der Fachklinik in Hörde, erklärt Vorteile, Möglichkeiten und Grenzen dieser OP-Methode. Der Vortrag beginnt am Donnerstag, 9. November, um 18.00 Uhr in der Ortho-Klinik Dortmund, Virchowstraße 4. Da der Platz begrenzt ist, bittet die Klinik um Anmeldung. Tel. 02 31 / 94 30 355.

Als erste Klinik in Dortmund wurde die Ortho-Klinik Dortmund als  „Level II – Wirbelsäulenzentrum der DWG®“ ausgezeichnet. In der Fachklinik wird das gesamte Spektrum der Wirbelsäulenchirurgie angeboten. Dazu zählt unter anderem die endoskopische Wirbelsäulen-Operation, vor allem zur Behandlung von Bandscheibenvorfällen.

Durch einen ganz kleinen Hautschnitt von wenigen Millimetern führt Dr. Hedayat das Endoskop bis zum Bandscheibenvorfall ein. Ähnlich wie bei einer Kniearthroskopie kann der Arzt behutsam unter exakter Sichtkontrolle im Operationsgebiet arbeiten. Der Chefarzt erklärt: „Spezielle High-Tech-Endoskope mit Optiken von nur wenigen Millimetern Durchmesser machen es möglich, die Operation extrem schonend durchzuführen.“ Weil das umliegende Gewebe dabei nicht verletzt wird besteht auch nach der Operation weniger Wundschmerz.

Für die Ortho-Klinik ist die endoskopische Technik eine sinnvolle Ergänzung zu dem etablierten mikrochirurgischen Verfahren. Die endoskopische OP ist allerdings nicht immer möglich und sinnvoll. „Wir prüfen sehr genau und individuell, wie die Rückenschmerzen behandelt werden können und entscheiden dann gemeinsam mit den Patienten.“

 

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