„Der Tod ist endgültig – das Erinnern ewig“

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Einladung Anlässlich des Jahrestages der Pogromnacht am 09./10. November 1938

Gedenkstunde am Donnerstag, den 9. November 2017, 15:00 Uhr am jüdischen Mahnmal an der Arminiusstraße/Dorstfelder Hellweg ein.

Es sprechen u.a. Bürgermeister Manfred Sauer – Bezirksbürgermeister Friedrich Fuß – Rabbiner Baruch Babaev

Vom 7. bis 13. November 1938 wurden mindestens 400 jüdische Menschen
ermordet oder in den Suizid getrieben. Über 1.400 Synagogen, Betstuben und
sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische
Friedhöfe wurden zerstört. Ab dem 10. November wurden ungefähr 30.000
Jüdinnen und Juden in Konzentrationslagern inhaftiert, von denen Hunderte
ermordet wurden oder an den Haftfolgen starben.

Die Pogrome markieren den Übergang von der Diskriminierung der Jüdinnen und
Juden seit 1933 zur systematischen Verfolgung, die knapp drei Jahre später
im Holocaust mündete.

Auch in Dortmund wurden in der Pogromnacht die Synagogen in Dorstfeld und
Hörde zerstört.

Bitte helfen Sie mit, mit wenigen Minuten Ihrer Zeit ein kraftvolles
Zeichen gegen das Vergessen – und gegen Rassismus und Antisemitismus in
dieser Stadt zu setzen.

Einmal mehr ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen teilnehmen, um
ein deutliches Zeichen für das Erinnern und gegen nationalsozialistisches
Gedankengut zu setzen.

Erfreulicherweise ist die Zahl der Teilnehmer an der Gedenkveranstaltung in
den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen – daran möchten wir
anknüpfen.

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