Reise nach Nepal bleibt unvergessen

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Das Dorf Mandra; Fotos: Carina Porscha

Die Namaste-Nepal AG am Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) engagiert sich seit einiger Zeit, um den bedürftigen Menschen im Dorf Mandra, welches im Jahre 2015 von einem katastrophalen Erdbeben heimgesucht wurde, zu helfen. Insbesondere geht es hier um den Neubau der zerstörten Schule (wir berichteten).

Jetzt hatten 10 HHG-Schüler/innen nebst begleitenden Lehrer/innen und der Initiatorin Silvia Veuhoff die Gelegenheit, sich einen persönliche Eindruck von den Fortschritten am Neubau der Schule zu verschaffen. Während des zweiwöchigen Besuchs waren die Gymnasiasten dort in Gastfamilien untergebracht.

Charlotte Grasmann, Schülerin des HHG und Exkursionsteilnehmerin, hat ihren Reisebericht unserer Redaktion gerne zur Verfügung gestellt:
„Eine einmalige Erfahrung, wie wir – die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Nepal-Exkursion vom HHG Dortmund – alle finden. Für uns fühlte es sich in Nepal wie in einer anderen Welt an. Die Menschen, die Städte, das Leben – einfach alles war dort anders als bei uns in Deutschland. Die Gastfreundlichkeit, die uns in dem kleinen Dorf Mandra erwartete, war überwältigend.

Schon nach kurzer Zeit waren der anfängliche leichte Skrupel und die Kontaktscheue schnell verschwunden. Die Begrüßungszeremonie, die für uns abgehalten wurde, war einfach nur toll: Zahlreiche Einheimische aus Mandra und den umliegenden Dörfern nahmen teil. Wir wurden mit sehr viel Herzlichkeit und Freude begrüßt, mit zahlreichen Khatas bestückt und mit Tilakas gesegnet. Für uns wurde ein Sonnensegel gespannt, das sonst als Trennwand der spartanisch eingerichteten Klassenräume dient. Die Schulleitung und Lehrer, der Bürgermeister, die Sprecher einiger sozialer Einrichtungen und auch wir hielten Reden vor den Dorfbewohnern, der Presse und dem Fernsehteam, Kinder und Scherpas tanzten für uns, Tee und Gebäck wurde uns gereicht.

Die Zeit in Mandra war für uns etwas ganz Besonderes, gerade auch, weil wir unsere Partnerschaft mit der Schule per Handschlag besiegelten. Aber auch unsere Aufenthalte in Pokhara, den umliegenden Dörfern auf unserer Trekkingroute, Kathmandu sowie der Himalaya-Flug mit Aussicht auf den Mount Everest waren sehr lehrreich, abenteuerlich und lustig. Gemeinsam hatten wir viel Spaß, haben vieles über uns selbst, das Zusammenarbeiten und -leben mit anderen Menschen und die Lebensbedingungen außerhalb Deutschlands gelernt.“

Damit auch die Öffentlichkeit mehr über die Erlebnisse der Nepal-Exkursion erfährt, sind Veranstaltungen im Stadtbezirk geplant. Orte und Termine der Veranstaltungen stehen aber noch nicht fest.

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