Mit dem Rad unterwegs in der Region

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Start am Wahlkreisbüro Mengede (Foto: SPD-Ortsverein Mengede)

Wind und Wetter konnten den SPD-Ortsverein Mengede nicht davon abhalten, die diesjährige Fahrradtour zu starten. Wenn es auch nicht bis nach Waltrop ging, so wurden doch viele Flächen besucht, wo man sich eine Blühwiese oder sogar eine Aufforstung vorstellen könnte. Die ersten Samen wurden daher auch gleich unterwegs verstreut, und auf der Halde in Groppenbruch konnten die ersten Blumen bewundert werden.

Die Gestaltung der Halde ist inzwischen abgeschlossen und einen Besuch wert, aber die Teilnehmer beurteilen die Radverbindung nach Brambauer als immer noch sehr unbefriedigend – denn einen direkten Radweg von Mengede in die Nachbarkommune gibt es nicht, nur über Umwege gelangten die Radler deshalb zum Gewerbegebiet Brambauer, dessen Grenzverlauf besichtigt wurde.

Werner Locker wusste aus der Vergangenheit der Region rund um die Halde Groppenbruch auch einige Geschichten zu erzählen, nun aber soll die Zukunft auf der Tagesordnung des Ortsvereins stehen: Wie sieht es mit Wohnen am Wasser in Schwieringhausen aus? Gibt es die Möglichkeit einer umweltverträglichen Gewerbeansiedlung in dieser Region? Wie kann man den Radweg nach Brambauer und bessere Querungshilfen vorantreiben?

Zurück ging es dann über die zum Teil gesperrte Brücke in Schwieringhausen bis zum Volksgarten-Restaurant, wo man noch zusammensaß und einige Pläne besprach. Eines ist für den Ortsverein schon klar: wir brauchen jede grüne Fläche im Stadtbezirk, die Erholung und Erfrischung bietet in einer Region, die durch starke Besiedlung sowie Auto- und LKW-Verkehr schon jetzt stark belastet ist. Auch sollte unbedingt die Möglichkeit, sich in dieser Region umweltverträglich bewegen zu können, unterstützt werden: bessere Rad- und Fußwege sind deshalb ebenso wichtig wie die Einrichtung sicherer Querungsmöglichkeiten.

„Wir wünschen uns mehr Blühwiesen, mehr Bäume, bessere Radwege, aber auch die Möglichkeit, den Menschen in der Region Arbeitsplätze und ausreichend Wohnfläche bereitzustellen – das muss ja wohl möglich sein, denn wir leben hier ja auch sehr gerne”, war die Meinung der Radler an diesem Tag.

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