Feierabendmahl holte Kirchentagsatmosphäre nach St. Josef

0
14
(v. l.) Pfarrer Hubert Werning, Pfarrerin Renate Jäckel, Pfarrerin Stephanie Lüders und Gemeindereferent Markus Kohlenberg während des ökumenischen Gottesdienstes. (Foto: Pastoralverbund)

Eine ausgesprochen fröhliche und schwungvolle Feier war der gut besuchte ökumenische Gottesdienst mit Agape, der im Rahmen der Feierabendmahle des Evangelischen Kirchentages in St. Josef Nette gefeiert wurde. Neben dem englischsprachigen UCC-Gottesdienst war er einer von zwei Gottesdiensten des Kirchentages im Stadtbezirk.

Schnell stellte sich eine lockere Atmosphäre ein, die man nicht planen und organisieren kann, sondern die manchmal einfach in einer besonderen Situation entsteht. Da schien etwas von der Freude und den gemeinsamen Erlebnissen des Kirchentages aus der Innenstadt bis hinein in den Stadtbezirk geschwappt zu sein.

Neben dem kräftigen Gemeindegesang brachte sich auch die Chorgemeinschaft St. Josef unter der Leitung von Friederike Mönnighoff schwungvoll in den Gottesdienst mit ein. Dieser stand unter dem Leitwort des Kirchentages „Was für ein Vertrauen“ und machte mit seinen Texten und dem Psalm 23 viel Hoffnung für ein Leben in Gemeinschaft mit anderen Menschen und mit Gott.

Die „Menschen neben mir“ waren denn auch Akteure nach dem Eröffnungsteil des Gottesdienstes. So lud Gemeindereferent Markus Kohlenberg dazu ein, sich mit den Banknachbarn kurz bekannt zu machen und über die bisherigen Kirchentagserfahrungen ins Gespräch zu kommen. Erfreulicherweise waren zum Gottesdienst ja auch Kirchentagsteilnehmer aus ganz unterschiedlichen Regionen mit dabei, so dass es einen regen Austausch gab. Diese Gespräche wurden dann auf das Verbindende zwischen den Christinnen und Christen hin gedeutet und mündeten in den Lobpreis und das gemeinschaftliche Gebet.

Im Zentrum des Gottesdienstes stand die Agape – das Liebesmahl aus frühchristlicher Zeit, zu dem die evangelischen Pfarrerinnen Renate Jäckel und Stephanie Lüders gemeinsam mit ihren katholischen Kollegen Pfarrer Hubert Werning und Gemeindereferent Markus Kohlenberg Brot und Weintrauben an die Gäste verteilten. So stand die Agape auch als Zeichen für das Vertrauen in die gewachsene Ökumene vor Ort.

Im Anschluss an den Gottesdienst waren dann alle Gäste zum Grillbuffet ins Gemeindehaus St. Josef eingeladen, das ja bereits seit längerem von Christen beider Konfessionen genutzt wird. Und in dieser ökumenischen Eintracht wurden auch die Tischgespräche geführt.

 

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
500