Einblicke in die Netter Geschichte

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Dr. Heinrich Mönnighoff (hi. 4. v. l.) mit Vertretern und Schülern des HHG bei der Ausstellungseröffnung. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Der Kultur- und Bildungspark e. V. (KuBiPa) der Albert-Schweitzer-Realschule und des Heinrich-Heine-Gymnasiums präsentierte in der Nordturmgalerie wieder eine interessante Ausstellung. Der passionierte Hobby-Historiker Dr. Heinrich Mönnighoff war den Spuren der Nachbarschaft nachgegangen und hatte eine vielfältige Sammlung von Texten, Karten und Fotografien zur Geschichte von Nette zusammengestellt und kommentiert und konnte so interessante Einblicke in die Netter Stadtteilgeschichte geben.

Zur feierlichen Eröffnung erschienen zahlreiche Kulturinteressierte aus der Nachbarschaft, junge Schüler*innen eines Geschichtskurses des Heinrich-Heine-Gymnasiums, Lehrer*innen, Schulleitung und allen voran der Aussteller selbst.

Der Heimatforscher und Vorsitzende des Geschichts-Vereins Nette konnte nach einer Begrüßungsrede des kommissarischen Leiters des HHG, Ulrich Sprzagala, einer kurzen Einführung durch Klaus Preukschat und einem musikalischen Beitrag eines Trios der HHG-Lehrerband die Gäste bei einem Rundgang in der Nordturmgalerie durch umfassende Sachkenntnis und interessante Anekdoten beeindrucken.

So erfuhren sie bei einer Führung Wissenswertes über die ehemaligen Gemarkungsgrenzen Nettes, die Eingemeindung 1928, erhielten Detailinformationen zum Netter Wappen, über die einschneidende Veränderung durch den Bau der Kolonie und nicht zuletzt über die „Dörwe“. Einige Schüler*innen konnten kaum glauben, dass bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts dort, wo sie jeden Tag zur Schule gehen, drei große Bauernhöfe standen – zahlreiche alte Fotografien gaben hier auf eindrucksvolle Art und Weise Auskunft.

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