Die Neven Subotic-Stiftung im Heimathaus

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(v. l.) Heimatvereinsvorsitzender Hans-Ulrich Peuser, Shari Malzahl (Vorstand Neven-Subotic-Stiftung) und Jürgen Küster (Vorstand Heimatverein) (Foto: IN-StadtMagazine)

Der Heimatverein Mengede e. V. widmete sich mit seinem Februar-Stammtisch einem besonderen Thema: die Neven Subotic Stiftung stellte sich im Heimathaus in der Williburgstr. 27 vor.

Die im November 2012 vom ehemaligen BVB-Profi gegründete Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, besonders Kindern in den ärmsten Regionen der Welt – in diesem Fall Äthiopien – einen sicheren Zugang zu sauberem Wasser, Sanitäranlagen und menschenwürdigen Hygienebedingungen zu ermöglichen. Sie gibt den Kindern eine Chance für ein selbstbestimmtes Leben und eine echte Zukunftsperspektive, denn erst durch die Realisierung solcher Projekte wird ein regelmäßiger Schulbesuch möglich.
Shari Malzahn, Vorstand der Neven-Subotic-Stiftung, konnte als Referentin gewonnen werden und sie hatte über ihre Expeditionen in Äthiopien viel zu berichten.

Für die Beschaffung von Wasser sind die Kinder des Dorfes zuständig und sie müssen dabei mehrere Kilometer Fußmarsch in Kauf nehmen. Auf dem Rückweg, nach Verlassen der Wasserstelle, gilt es zusätzlich einen 20-kg schweren Kanister nach Hause zu tragen. Leider ist das Wasser stark verschmutzt und das Trinken zieht zwangsläufig schwere Erkrankungen nach sich. Durch das Einholen von Wasser haben die Kinder leider oft nicht die Chance, am Schulunterricht teilzunehmen. Diese und andere Geschichten sorgten bei den Besuchern für nachdenkliche Gesichter.

Es gab aber nicht nur Negatives zu berichten. Groß ist jedes Mal die Freude, wenn das Forschungsteam auf eine Wasserader stößt, das kühle Nass als Fontäne in den Himmel schießt, zu einem Bad einlädt und der Grundstein für einen neuen Brunnen gelegt ist.

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