Dekoratives, Musikalisches und Kulinarisches beim Mengeder Adventsmarkt

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Der Heimatverein Mengede versorgte die zahlreichen Besucher mit Leckerem vom Grill. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Beim Mengeder Adventsmarkt im Schatten der Evangelischen St. Remigius Kirche präsentierten insgesamt zwanzig Verkaufsstände eine tolle Vielfalt mit einem reichhaltigen Angebot an Speisen und Getränken wie z. B. Bratwurst, Grünkohl, Schinken- und Schmalzstullen, aber natürlich auch selbstgebasteltem Allerlei aus Holz, Stoff oder Glas.

Erstmalig war im Heimathaus eine Sonderpoststelle eingerichtet, wo ein Mitarbeiter der Deutschen Post eine vom Heimatverein in Auftrag gegebene 80-Cent Sondermarke verkaufte. Sie zeigt als Motiv ein vom Zahnarzt und Fotograf Dr. Ingo Herminghaus erstelltes Foto der ehemaligen Mengeder Zeche Adolf von Hansemann. Auf Wunsch konnten die Briefe mit einem Ersttags-Sonderstempel versehen werden.

Zu Beginn des Programms am Samstagnachmittag war das historische Gotteshaus schon fast „ausverkauft“, als die Veranstaltung von den Emscherwichteln der evangelischen Noah-Gemeinde und dem Schulchor der Mengeder Regenbogen-Grundschule mit fröhlichem weihnachtlich abgestimmten Kindergesang eröffnet wurde. Ein Mandolinen-Duo spielte im Anschluss an die offizielle Markteröffnung durch den Heimatverein-Vorsitzenden Hans-Ulrich Peuser sowie Bezirksbürgermeister Wilhelm Tölch „Irische Melodien“. Es schlossen sich nun zwei spannende Aufführungen des Hohnsteiner Kasperltheaters an; in der Spielpause zwischen diesen beiden Aufführungen kam der Nikolaus und brachte den erwartungsfrohen und aufmerksamen Kindern leckere Stutenkerle mit.

Den unterhaltsamen Teil des ersten Adventsmarkttages beendete die Dortmunder Pilspicker Jazzband mit guter alter Dixielandmusik- hierbei wurde sogar das eine-oder andere Tanzbein geschwungen!

Der Adventsmarkt-Sonntag begann mit einem von Pfarrerin Antje Lewitz-Danguillier von der Noah-Gemeinde gehaltenen Familiengottesdienst. Am Nachmittag fanden dann weitere musikalische Darbietungen in der Kirche statt: es sangen die stimmgewaltigen Damen und Herren des Chores „Heimatmelodie“, danach brachte der Wohnzimmerchor „Stimmproblem“ mit seiner gekonnten und einfühlsamen Art modernes Liedgut zu Gehör, schließlich kam es zu einer Uraufführung eines noch nicht sehr lange zusammen musizierenden Ensembles: die „BerryBlueBand“ spielte auf 4 Saxophonen adventliche Melodien – ein sehr gelungener Einstand dieses Quartetts!

Zum Abschluss des zweiten Adventsmarkttages bot der Förderverein der ev. St. Remigiuskirche noch eine Kirchenführung für interessierte Marktbesucher an.

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