Das Bildungszentrum Hansemann hat viel zu bieten

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Die Besuchergruppe vor der ehemaligen Kaue der Zeche Adolf von Hansemann. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Bezirksbürgermeister Wilhelm Tölch organisierte für die Siedlergemeinschaft Castroper Straße sowie Mitglieder des SPD-Ortsvereins Oestrich und der IGBCE einen Besuch des Bildungszentrums Hansemann der Handwerkskammer Dortmund.

Das Bildungszentrum ist eine Ausbildungseinrichtung, die in vierjähriger Aufbauarbeit auf einer Fläche von rund 47 000 Quadratmetern errichtet wurde und europaweit ihresgleichen sucht.

Die erste Station des Rundgangs führte die Besucher zur BV Kleinzeche Max Rehfeld, die nach ihrem Gründer benannt wurde. Das kleine Bergbaumuseum ist eine ehemalige Wohnung und zeigt unzählige Exponate aus der Zeit des Bergbaus.

Weiter ging es zum Energieeffizienz-Haus, in dem ein Beratungszentrum mit Experten der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie die Schornsteinfeger und die DEW21-Energieberater untergebracht sind, die in allen Fragen rund um moderne Heizungstechnik für Fragen zur Verfügung stehen. Für Schulungsteilnehmer, Bauherren, Architekten und andere Interessierte gibt es dort viel zu erfahren. Vom Mikro-Blockheizkraftwerk über Photovoltaik-Anlagen und Pellet-Heizkessel bis hin zur kontrollierten Wohnraumbe- und -entlüftung wird dort alles gezeigt, was umweltfreundliche Haustechnik heute zu bieten hat.

Nach einem kleinen Imbiss führte der Rundgang die Besuchergruppe in die im Jahr 2000 fertiggestellte Schulungsstätte für das Gerüstbauer-Handwerk. Angesichts seiner Größe bietet sie genügend Raum für die optimale Durchführung von überbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen sowie zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung und den Erwerb verschiedenster Zusatzqualifikationen. Moderne Maschinenparks, Holz- und Metallwerkstätten sowie 1500 Tonnen Gerüstmaterial bieten besonders praxisnahe Schulungsmöglichkeiten. Seit 2006 werden auch Dachdecker- und Zimmerermeisterkurse angeboten.

Anspruchsvolle Unterkünfte sind im Bildungszentrum Hansemann für die Lernenden selbstverständlich. 1999 wurden das Internat mit 210 Betten und das Gästehaus in der Kaue mit 26 Zimmern eröffnet. In der Kantine des Bildungszentrums werden die Speisen täglich frisch zubereitet.

Zum Abschluss des interessanten Besuches fanden sich die Teilnehmer in der Zweirad-Ausbildungswerkstatt ein, wo sich Zweiradmechaniker aus- und weiterbilden. Ein Theorieraum mit Computerarbeitsplätzen und die anliegende Werkstatt sind auf dem neuesten Stand der Technik. Hochmoderne Testgeräte, Prüfprogramme und Informationssysteme stehen den Auszubildenden und Meisterschülern zur Verfügung.

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