Bürgermeister aus Rumänien besichtigten das Quartier Westerfilde & Bodelschwingh

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Foto: Roland Gorecki

Acht Bürgermeister und Bürgermeister-Kandidaten aus Rumänien haben sich Anfang Juli Donnerstag in Westerfilde & Bodelschwingh umgesehen und sich über die Arbeit der Stadterneuerung und des Quartiermanagements informiert.

Die Gäste aus Rumänien befanden sich zu dem Zeitpunkt auf einer Reise durch Deutschland. Eingeladen dazu hatte die Konrad-Adenauer-Stiftung. An fünf Tagen stand der rumänisch-deutsche Austausch zu Strategien nachhaltiger Entwicklung von Städten im Mittelpunkt.

Rumänische Stadtverwaltungen haben seit dem EU-Beitritt die Möglichkeit, europäische Fördermittel zu beantragen, um die städtische Infrastruktur zu sanieren und zu modernisieren. Bislang haben energie- und klimapolitische Erwägungen bei der Entwicklung von Strategien für eine moderne städtische Infrastruktur noch eine untergeordnete Rolle gespielt.

Ziel dieses Dialogprogramms ist es, mit rumänischen Bürgermeistern bzw. Kandidaten für das Bürgermeisteramt gute Praktiken der nachhaltigen Stadtentwicklung kennen zu lernen und in deren Anwendbarkeit für Rumänien zu reflektieren. Insbesondere soll das Dialogprogramm den Gästen auch Anregungen für die Gestaltung ihrer Wahlprogramme zur Kommunalwahl 2020 geben.

In den Räumen des Quartiermanagements bekamen die Gäste zunächst Informationen über die vielfältige Arbeit, die Ziele und die Strategien der Stadt und ihrer Partner vor Ort. Anschließend blieb noch gut eine Stunde Zeit für einen Rundgang durch das Quartier und die zentrale Großwohnanlage.

Die Gäste interessierten sich am meisten für die Modernisierung der Großwohnanlagen. Die häufigsten Fragen zielten darauf ab wie die Mieter in die Modernisierungsvorhaben eingebunden wurden. Daneben gab es ein großes Interesse an technischen Fragen, insbesondere auch in Bezug auf die energetische Modernisierung. Spannend fanden die Bürgermeister und Bügermeisterkandidaten auch wie die Zusammenarbeit von Stadt und Wohnungsunternehmen im Quartier funktioniert.

Susanne Linnebach, die Leiterin des Amtes für Stadterneuerung, ist von dem Feedback der Gäste angetan: „Das Interesse der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Bürgermeister an unserer Arbeit in Westerfilde & Bodelschwingh bestätigt, dass wir mit unseren Quartiersstrategien schon einiges erreicht haben. Die Stadterneuerung entwickelt gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft und der Zivilgesellschaft ein Quartier. Wir hoffen, dass die Bürgermeister viele unserer Ideen und Erfahrungen mit in ihre Heimat Rumänien nehmen und auf die Quartiere ihrer Städte übertragen können.“

 

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