15. Mengeder Musikfestival bot ein buntgemischtes Programm

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Der Kinderchor „Emscherwichtel“ begeisterte durch kindliche Unbekümmertheit. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Bereits zum 15. Mal veranstaltete der Heimatverein das beliebte Musikfestival in der ev. Remigius Kirche in Mengede.

Der Heimatvereinsvorsitzende Hans-Ulrich Peuser musste diesmal die Moderation selbst in die Hand nehmen, da der sonst übliche Moderator Friedhelm Stolle urlaubsbedingt verhindert war.

Den Auftakt der Veranstaltung bestritten die Jagdhornbläser des Teckelclubs, Gruppe 1 Dortmund, gefolgt von dem Kinderchor „Emscherwichtel“, der mit kindlicher Unbekümmertheit lustige Kinderlieder vortrug. Der deutsch-russische Chor „Liederstrauß“ unterhielt mit melancholischen Volksliedern. Ganz anders der Chor „Stimmproblem“, der mit bekannten Songs von Herbert Grönemeier und Billy Joel Stimmung aufkommen ließ. Der Bläserchor der ev. Noah-Kirchengemeinde präsentierte Kostproben aus seinem umfangreichen Repertoire.

Der „Shanty Chor und Mehr“ der Musikschule Waltrop weckte mit maritimen Liedern das Fernweh der zahlreichen Zuhörer und das in der Mengeder Heide gegründete „Akkordeon Orchester Heider Spielgruppe“ demonstrierte mit seinen Stücken die hohe Kunst der Tastenmusik. Nach seinem tollen Auftritt durfte der Schulchor der Regenbogen-Grundschule erst nach der geforderten Zugabe die Kirchenbühne verlassen.
Die von Ludger Haumann geleiteten Chöre „Take Two“ und „Gemischter Chor Westerfilde e. V.“ überzeugten die Zuhörer mit allseits bekannten Ohrwürmern aus der moderneren Musikwelt. Ähnlich wie der Chor „Liederstrauß“ singt der Gemischte Chor „Heimatmelodie“ in deutscher und russischer Sprache und hatte Liedgut aus den Herkunftsländern der Sängerinnen und Sänger mitgebracht.

Zum Abschluss des fast vierstündigen Konzertes trat die „Ritter`s Mandolinen-Konzert-Gesellschaft“ auf und lud mit ihren Zupfinstrumenten zu einer Reise durch die Märchenwelt ein. Zum krönenden Abschluss begleiteten sie beim gemeinsam gesungenen „Steigerlied“ die Besucher, wobei die sich zu Ehren der verstorbenen Bergleute von ihren Plätzen erhoben.

Dieses 15. Musikfestival schrieb ein weiteres Stück Mengeder Musikgeschichte, worauf alle Akteure und Helfer stolz sein dürfen.

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