Wanderer, kommst du nach Marten – Beim Martener Bürgerfest waren diesmal auch Pilger ein Thema

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Der Weg nach Nordspanien führt seit einigen Wochen auch hochoffiziell über Marten: Die Museumsmitarbeiter Max Theissig, Silvia Schankweiler und Josephin Fohrmann-Köhler (v. l.) präsentieren den Stempel für Pilger auf ihrer langen Wanderung. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Den Kirchen in Deutschland ging’s schon mal besser, „pilgern“ hingegen liegt als Gegengewicht zur Alltagshektik nach wie vor im Trend. Einen Zwischenstopp einlegen kann der müde Pilger künftig auch in Marten, ist doch das Schulmuseum seit wenigen Wochen offizielle Stempelstelle des Jakobsweges. Für den offiziellen Startschuss des Angebots kam das Martener Bürgerfest selbstverständlich wie gerufen.

So wurden die Eröffnungsworte diesmal von Dortmunds ehemaligem Superintendenten Hartmut Anders-Hoepgen gesprochen, der sich zu diesem Zweck einige bereits erfolgreiche Absolventen des Pilgerweges an seine Seite geholt hatte.

Im weiteren Verlauf des Wochenendes wurde insbesondere dem Nachwuchs reichlich Abwechslung geboten, auch wenn dafür auf dem Martener Schützenplatz – wie üblich – nichts blinken und blitzen musste.

Stattdessen konnten sich die Kids auf der Hopsburg austoben oder mit traditionellen Spielen wie Dosenwerfen und Leitergolf Spaß haben. Wem das nicht reichte, der war dann vermutlich spätestens beim Besuch von BVB-Biene Emma rundum zufrieden. Bei Sommerwetter und reichlich Musik – sowohl live gespielt als auch vom DJ aufgelegt – genossen auch die Erwachsenen ihr Martener Sommerfest, das mit seiner 5. Auflage in diesem Jahr das erste kleine Jubiläum feiern konnte.

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