Riesen Stimmung im „Sportstudio-Meilenstein“

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Peter Schieffelbein (vorne 1. v. l.) und Produzent Marc Quambusch (vorne 2. v. l.) freuen sich über die gelungene Veranstaltung ; Foto: Axel Wolff

Am Donnerstagabend (9. Mai) zeigte das Martener Forum in Sportstudio-Atmosphäre den Film „Am Borsigplatz geboren. Franz Jacobi und die Gründungsgeschichte des BVB“. Und es kamen viele BVB-Fans in den Meilenstein. Die Stimmung war großartig und das Ereignis besonders.

Marc Quambusch, der Produzent des Films, war extra aus Hamburg angereist. „Für mich ist das heute ein glücklicher Tag. Ich komme immer gerne, wenn es um dieses Thema geht. Denn der Film ist einmalig in seiner Entstehungsgeschichte und den BVB hätte es nie gegeben ohne seine Gründungsväter, von denen Franz Jacobi die zentrale Figur war“, machte Marc Quambusch deutlich.

Fast wäre Franz Jacobi in Vergessenheit geraten. Dem Team dieses Films und den vielen BVB-Fans, die die Realisierung des Films durch ihre Spenden möglich gemacht hatten – insgesamt rund 150.000 Euro – ist es zu verdanken, dass akribisch recherchiert und Zeitzeugen befragt werden konnten. So ist dieser Film auch ein Stück Stadtgeschichte von Dortmund.

Im Mittelpunkt des Films steht der Gründervater Franz Jacobi, aber auch dessen Weggefährten werden gewürdigt. Es werden die Auseinandersetzungen mit der kath. Kirche und dem Kaplan geschildert, die fast das Projekt BVB zum Scheitern gebracht hätten – wäre hier nicht der Widerstand der Gründerväter gewesen. Der Fußball hatte zu Anfang des Jahrhunderts noch keine Anerkennung, es fehlte an Geld für Trikots, Schuhe und Bälle. Diesen Männern ist es zu verdanken, dass der BVB Geschichte schrieb und die Bedeutung erreichen konnte, die er heute hat.

Die zahlreichen Gäste konnten im Meilenstein über 90 Minuten die dramatischen ersten Momente des BVB erleben, mit dem eskalierenden Konflikt mit Kaplan Dewald, der Namensfindung, dem ersten Sportplatz, der Aufnahme in den Verband, der Entstehung des ersten Logos und vielem anderen mehr. Mit zahlreichen Fotos, mit Computeranimationen, mit historisch-authentisch nachgespielten Szenen und dem Kunstgriff der Sandmalerei. Die Gründungssituation an historischer Stelle wurde im „Spiegelsaal“ nachgefilmt, über der ehemaligen Gaststätte „Zum Wildschütz“ in der Oesterholzstraße 60.

Marc Quambusch berichtete im anschließenden Gespräch mit „Sportmoderator“ Peter Schiefelbein über die Entstehung des Films und die Hintergründe. „Dieses Projekt war einmalig. Das wird es so nie wieder geben. Das war für mich eine extrem anstrengende und zugleich supergeile Zeit.“

Und weil es um Fußball ging, gab es natürlich auch noch eine Currywurst und Dortmunder Bier für die Gäste.

„Es war so klasse, das werden wir sicher noch einmal wiederholen“, meinte Monika Rößler, Sprecherin des Martener Forums. „Fußball“ wird weiter im Fokus des Martener Forums stehen, versprechen Peter Schiefelbein und Monika Rößler und die Menschen aus dem Stadtteil dürfen sich freuen über eine Fortsetzung weiterer Fußball-Events mit interessanten Gästen und Geschichten rund um den Fußball.

 

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