Martener Adventsmarkt entkam knapp den „Fluten“

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160 kg Zucker für das Gast-Haus: Uwe Thielker (links) und Ingo Rösler (rechts) vom Martener Forum hatten eine gute Nachricht für Willi Krall (hinten, 2. v. l.). Und von den Kindern der Kita Hl. Familie gab’s noch ein Plakat dazu. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Gerade noch rechtzeitig musste der Nikolaus wohl seinen Einfluss geltend gemacht haben. Auf der Bühne von „Marten im Advent“ berichtete er zumindest von einem Vier-Augen-Gespräch mit Petrus, und das war auch dringend nötig. So konnten die Martener auch am Sonntag doch noch halbwegs trockenen Fußes den Schützenplatz erreichen, sich mit Waffeln oder Gulaschsuppe stärken, mit Glühwein wärmen oder an angebotenen Deko-Artikeln erfreuen.

Apropos „freuen“: Im Rahmen des Martinsumzuges hatte das Martener Forum in Kooperation mit den Kirchengemeinden sowie der Caritas eine „Zuckersammelaktion“ zugunsten des Gast-Hauses an der Rheinischen Straße gestartet. Knapp vier Wochen später nun konnte auf dem Schützenplatz Bilanz gezogen und dem stellv. Leiter der Einrichtung, Willi Krall, die bemerkenswerte Menge von 160 kg des für die Wohnungslosen im Winter wichtigen Energielieferanten übergeben werden.
Und noch eine weitere Aktion kam zu einem positiven Abschluss, da die mit Hilfe des Landesprojekts „Heimatscheck“ finanzierte Serie historischer Postkarten des Stadtteils rechtzeitig zum Adventsmarkt fertig geworden war. An der Holzhütte des Martener Forums konnten sie kostenlos oder gegen eine Spende zugunsten des geplanten Westricher Kinderhospizes mitgenommen werden.

Am Sonntag ließ sich BVB-Biene Emma erneut nicht lumpen und schaute zur großen Freude des Nachwuchses für eine Stippvisite vorbei. Der Nachwuchs gab, wie es sich vor Weihnachten gehört, nicht nur im Publikum den Ton an, die Kinder der Steinhammer-Grundschule etwa legten am Samstag auf der Bühne einen schmissigen Gesangsauftritt hin, und die Kleinen der Kita Hl. Familie sorgten mit der Aufführung „Der Weg nach Bethlehem“ für gerührte – und stolze – Gesichter bei den Zuschauern. Eine schöne neue Idee der Organisatoren war der Auftritt des „Christmas Brass Ensembles“. Die Musik der vier Posaunen- und Trompetenspieler und -spielerinnen vom Mallinckrodt-Gymnasium nämlich wehte, Turmbläsern vergleichbar, vom 2. Stock des Schulmuseums aus über die Gäste.

Jetzt noch ein bisschen Schnee: Das wär’s gewesen! Aber was das Wetter anging, wollten die Organisatoren nicht allzu sehr klagen – sie waren heilfroh, dass der Nikolaus nochmal „nachverhandelt“ hatte!

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