Ein Hof voller „Spiele ohne Strom“ – Schulmuseum feierte Kinderfest

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Selbstgemacht schmeckt’s bekanntlich nochmal so gut. Die Stockbrot-Produktion jedenfalls kam nicht zum Erliegen. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Wohin haben die Kids eigentlich geguckt, als es noch keine Smartphones gab? Bei seinem jährlichen Kinderfest verdeutlicht das Schulmuseum dem Nachwuchs, dass es auch auf dieser Seite des kleinen Zauberkästchens reichlich Möglichkeiten gab und gibt, sich unterhaltsam die Zeit zu vertreiben.

Kleine Anleitungen für die alten Spiele gab’s auch diesmal von den Angestellten des Schulmuseums wieder gratis dazu. So sprang etwa beim Seilchenspringen der Funke der Begeisterung schnell auf so manch einen jungen Gast über, und die persönlichen Bestleistungen wurden fleißig mit Kreide auf dem Pausenhof notiert. Auch bei „Himmel und Hölle“, beim Gummitwist oder beim Eierlaufen – allerdings in der pflegeleichteren Variante mit rohen Kartoffeln – gab es immer was zu tun. Denn spätestens, wenn die ganze Umgebung in Bewegung ist, vergeht Kindern die Lust auf stilles Rumsitzen.

Und alle, die dann doch mal ein Päuschen einlegen wollten, konnten sich bei der Gelegenheit am Stockbrot-Grill gleich selbst eine Zwischenmahlzeit zubereiten.
Unterstützt wurde das Museumsteam bei seiner Sommeraktion von der Stadtsparkasse, die ihre Hopsburg an den Start brachten, sowie dem Elektrofachgeschäft Schiefelbein & Hartmann, an deren Torwand sich der Fußballnachwuchs austoben durfte.

Und während ganz Dortmund bei fast 30°C nach Luft schnappte, feierten die Martener ihr Fest im Schatten der großen Platanen sogar „klimatisiert“.

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