Anti-Rassismus-AG entfernt rechte Parolen

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Fotos: IN-StadtMagazine

Gelegentlich reicht es aus, ein Geschehnis einfach nachzuerzählen: Ende März fand sich eine etwa 40-köpfige Schülergruppe der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Marten ein, um dort Teile des Stadtteils von rechten Propaganda-Aufklebern zu befreien, die dort im Laufe der letzten Monate in großem Umfang geklebt worden waren.
Über Martener Straße, Sadelhof und Schulte-Heuthaus-Straße führte die Route der mit Sprühflaschen und Kratzern ausgestatteten 10- bis 18-Jährigen der Anti-Rassismus-AG.

Eskortiert wurden sie während ihres Rundganges zu weiten Teilen von einer auf der anderen Straßenseite befindlichen Gruppe Rechtsextremer, die darauf achtete, ob sich die Schüler in ihrem Tun auf öffentliche Flächen beschränkten (da das Entfernen eines Aufklebers z. B. von privaten Briefkästen formaljuristisch als Sachbeschädigung gewertet werden könnte!), und die es sich dabei zudem nicht nehmen ließ, die Lehrer, Jugendlichen und Kinder viele Male abzufotografieren.

Wie gesagt: Manche Ereignisse muss man einfach nur nacherzählen!

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