40 x Selbstgemachtes „aus dem Koffer“ – Premiere für besonderen Trödelmarkt im Gemeindehaus Lüdo

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Dem schönsten Koffer des Marktes winkte in Lütgendortmund ein Preis. Am Ende setzte sich Kerstin Wemken (ganz rechts, mit Tochter und Schwester) mit ihrem Angebot an Herbstgestecken, Schmuck und Teelichtern gegen durchaus harte Konkurrenz durch. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Was ein Trödelmarkt ist, muss niemandem erklärt werden, der „Koffermarkt“ im ev. Gemeindehaus Lütgendortmund aber war Ende September der erste seiner Art. Aufgeschnappt hatte Mit-Organisatorin Claudia Kretschmer die Idee bei einer Freundin aus Krefeld, und das Konzept jetzt erstmals nach Dortmund „importiert“.

Das Prinzip ist schnell erklärt: Erstens darf ausschließlich selbstgemachte Ware angeboten werden, zweitens darf es bei keinem der Teilnehmer einen gewerblichen Hintergrund geben. Und drittens, selbstverständlich: Alle Artikel müssen, nach Möglichkeit schön dekoriert, aus Koffern heraus verkauft werden. Dieser scheinbar unbedeutende optische „Kniff“ unterstreicht in Wirklichkeit den Aspekt des Selbstgemachten und verleiht der Veranstaltung ihre ganz eigene, lauschige Atmosphäre.

Etwa seit den Sommerferien hatte das Orga-Team verstärkt die Werbetrommel für die Premiere gerührt, und dies offensichtlich mit Erfolg: Kein Tisch blieb Ende September im Gemeindehaus frei, und die Anbieter waren dabei keineswegs nur aus unmittelbarer Umgebung, sondern aus dem ganzen Dortmunder Stadtgebiet und sogar Castrop-Rauxel und Bochum angereist. Durch kostengünstige Verpflegung mit konsequenterweise ebenfalls selbstgemachten Kuchen sowie schmackhafter Kürbis- und Kartoffelsuppe gelang den Initiatoren eine herbstlich-gemütliche Veranstaltung, auf der sich die Besucher merklich wohl fühlten.

Und obwohl es bei der Publikumsresonanz durchaus noch Luft nach oben gab, bestand unter den Händlern Einigkeit auf breiter Front, dass man auch beim nächsten Mal gerne wieder mitmischen wolle.

Ob es dieses nächste Mal allerdings geben wird, wollte Claudia Kretschmer derzeit noch in der Schwebe lassen. Abhängig ist das wohl vor allem davon, ob das aktuell recht kleine Team der Organisatoren bei der Vorbereitungsarbeit noch ein bisschen zusätzliche Unterstützung bekommt.

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