Potentiale erkennen, Stärken fördern – BBG besiegelt Kooperation mit Dortmunder FH

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Auf eine noch effizientere individuelle Talentförderung freuen sich (v. l.) Baran Güncü (Teilnehmer des Scoutings und Schülersprecher), Tim Schulte-Ortbeck (stellv. Schulleiter), Cornelia von Soosten (FH-TalentScouting-Koordinatorin), FH-Rektor Prof. Dr. Wilhelm Schwick, BBG-Berufswahl-Koordinator Thomas Eltrop, Anja Iqbal (Scouting-Teilnehmerin), FH-TalentScout Julia Eberlein sowie Vitusha Vaseetharan (Scouting-Teilnehmerin). (Fotos: IN-StadtMagazine)

Immer noch spielt der berufliche Hintergrund der Eltern in Deutschland eine enorme Rolle, wenn es um Zukunftsperspektiven von Jugendlichen geht. Grund ist offenbar oftmals, dass in weniger privilegierten Verhältnissen aufgewachsene Kinder dem eigenen Potential stärker misstrauen als ihre Altersgenossen. An diesem Punkt setzt das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft in NRW geförderte Projekt TalentScouting an, zu dessen Arbeitsgebiet auch die Dortmunder Fachhochschule gehört.

Mitte September nun besiegelten Tim Schulte Ortbeck, stellvertretender Schulleiter des Bert-Brecht-Gymnasiums, und FH-Rektor Prof. Dr. Wilhelm Schwick einen Kooperationsvertrag im Sinne des Landesprojekts. Ganz konkret bedeutet dies, dass interessierte Schülerinnen und Schüler künftig in Coaching-Gesprächen mit Talent-Scouts der Fachhochschule ergebnisoffen verschiedene Wege in ein von ihnen favorisiertes Berufsfeld ins Auge fassen können. Individuelle Förderangebote flankieren die Gespräche und geben den Jugendlichen auf diese Weise mehr Sicherheit bei der Orientierung.

Mit ihren Unterschriften machten Tim Schulte Ortbeck (l.), stellvertretender Schulleiter des Bert-Brecht-Gymnasiums, und FH-Rektor Prof. Dr. Wilhelm Schwick die Kooperation offiziell.

„Die Begleitung der Schülerinnen und Schüler in diesem Prozess ist sehr wichtig, denn eine fundierte Entscheidung ist die Grundlage für einen erfolgreichen Bildungsweg“, fasste der selbst in Kirchlinde aufgewachsene Leiter der FH seine Sicht zusammen.

Für Tim Schulte-Ortbeck liegt der Charme des Konzepts in seinem guten Blick auf die ganz individuellen Stärken des Einzelnen. Auch innerschulisch habe man, bekräftigt sein Kollege Thomas Eltrop, den Talentbegriff in den letzten Jahren erweitert und das entsprechende Bewusstsein geschärft. Im Zuge der nach einer anderthalbjährigen „Testphase“ nun auch offiziell besiegelten Zusammenarbeit hoffen die Kirchlinder, die Potentiale ihrer Schützlinge in Zukunft noch effizienter fördern zu können.

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