Kirchlinde hat wieder einen Jugendkeller! – Aus der Corona-Krise erwächst eine Chance

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Billard geht auch in Kirchlindes „neu erwachtem“ Jugendkeller. Und selbstverständlich, ohne dass die Euros durchrauschen. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Verschlossene Türen würden als Symbol für das „Corona-Jahr“ 2020 bisher leider recht gut funktionieren – aber hier und da öffnen sie sich inzwischen ja glücklicherweise wieder. Und Kirchlinde bekommt durch die aktuellen Gegebenheiten sogar etwas spendiert, was es hier schon seit vielen Jahren nicht mehr gab: einen Jugendkeller. Der eigentliche Standort in der Huckarder Arminiusstraße nämlich fällt für die ev. Miriam-Gemeinde im Zuge von Auflagen und Abstandsregeln als regelmäßiger Treffpunkt derzeit aus. Also auf in die Kirchlinder „Zweigstelle“, wo es ausreichend Platz für zwölf Gäste gibt, und die entsprechenden Räumlichkeiten seit geraumer Zeit im Dornröschenschlaf lagen.

Ein Kirchlinder Trumpf: Im Bedarfsfall können – wie Anfang Juli beim Malen – Räumlichkeiten auf zwei Etagen genutzt werden. Nicht nur Jugendreferentin Anna Renau (2. v. l.) kann sich vorstellen, dass aus dem Provisorium ein dauerhaftes Angebot wird.

Seit der zweiten Juniwoche nun kann hier immer mittwochs und donnerstags zwischen 15 und 19 Uhr z. B. Federball, Boccia oder Billard gespielt bzw. sich mit Kreativaktionen die Zeit vertrieben werden. Aktionstage, etwa zu den Themen Upcycling und Nachhaltigkeit, ergänzen immer mal wieder das Angebot.

Eingeladen sind alle Kinder und Jugendliche ab dem Alter von 12 Jahren, die neugierig auf den Treff sind. Zwischen acht und zehn Besucher, einige von ihnen ausgesprochene Stammgäste, finden sich derzeit zweimal wöchentlich an der Rahmer Straße ein. Nach Auskunft von Jugendreferentin Anna Renau, seit Januar in der Gemeindearbeit an Bord, läuft die Angelegenheit bisher derart rund, dass man sich in der Gemeinde durchaus vorstellen könne, den Jugendkeller auch „nach Corona“ weiter zu etablieren und als einen von zwei Standorten beizubehalten.

uch eine kleine Renovierungsaktion ist mittlerweile angedacht. Da hätte das momentan alles bestimmende Virus ja mal eine besondere Blüte hervorgebracht. Eine, die man angesichts der zahlreichen Negativmeldungen in Kirchlinde sicherlich mit Freuden wahrnimmt!

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