Kirchlinde hat einen neuen Discounter – aber der geplante Park ist noch Zukunftsmusik

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Kirchlindes Infrastruktur ist seit Ende August noch ein bisschen besser. Den vorgesehenen Park allerdings ersetzt derzeit noch ein Acker. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Jede Wette: Jemand, der länger nicht in Kirchlinde zu Besuch war, wird sich bei seiner Rückkehr verwundert die Augen reiben. Seitdem die alten Gemäuer der RAG bzw. des TÜV durch den Neubau des Lidl ersetzt wurden, ist der Ortskern kaum wiederzuerkennen und scheint sich nach außen ausgedehnt zu haben. Ende August feierte der von vielen Kirchlindern seit längerer Zeit freudig erwartete Discounter Eröffnung – mit Hopsburg, Schminkstand und ein paar Maßnahmen gegen den Hunger.

Bezirksbürgermeister Harald Hudy würdigte den Anlass, indem er sich für ein Weilchen selbst an die Kasse setzte. Zugute kam, was immer Huckardes Bürgermeister über den Scanner zog, im Übrigen der Vereinskasse des umtriebigen KSV Kirchlinde, der sich so über ein zusätzliches finanzielles Polster von (durch Lidl aufgerundete) 500 € freuen durfte.

Hinsichtlich seiner Öko-Bilanz erfüllt der neue Markt offenbar hohe Standards. Doch apropos Natur: Es steht zu hoffen, dass auch der in der Einmündung des Dorloh gelegene kleine Park sich in absehbarer Zeit entwickelt und wirklich zu dem ansehnlichen Flecken Grün in Kirchlindes Mitte wird, als der er den Einheimischen vor einiger Zeit versprochen wurde.

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