Israelische Kicker besuchten Kirchlinder Ausstellung

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Die israelischen Jugendlichen waren während ihrer Deutschlandreise extra in die Droste-Hülshoff-Realschule gekommen, um sich die Dauerausstellung „... weil Hannelore jüdisch war“ anzusehen. (Foto: IN-StadtMagazine)

Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsradikalismus gibt es an hiesigen Schulen erfreulicherweise oft, die AG „Gegen rechts“ der Droste-Hülshoff-Realschule aber ist tatsächlich eine ganz besondere Erfolgsgeschichte.

Ihre prämierte Dauerausstellung „… weil Hannelore jüdisch war“ nämlich hat sich in der Zeit ihres Bestehens einen Ruf erworben, der immer weiter über Dortmunds Stadtgrenzen hinausreicht.

Ende Juni etwa konnte eine Delegation israelischer Nachwuchs-Fußballspieler in Kirchlinde begrüßt werden, die ursprünglich bei ihrer Partnergemeinde im Kreis Siegen-Wittgenstein zu Gast war und dort vom Engagement der Dortmunder Schülerinnen und Schüler erfahren hatte.

Wie üblich waren es im Wesentlichen die Jugendlichen selbst, welche die deutsch-israelische Gruppe durch die Räumlichkeiten führten und mit Hintergrundinformationen versorgten. Dafür, dass diese Quelle auch weiterhin nicht versiegt, ist in Kirchlinde gesorgt: Jeder Abschlussjahrgang lernt seinerseits Achtklässler an, die als Experten in dessen Fußstapfen treten und den Ruf der Realschule als gegen Extremismus engagierten Ort weiter verfestigen.

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