Im Jungferntal arbeiten Bürger am Klimakonzept mit

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„Mind Maps“ können trostlos sein, müssen es aber nicht. Zeichnerisch – wie hier nach dem ersten IResilience-Treffen im Jungferntal – gekonnt in Szene gesetzt, können sie den Spaß am gemeinsamen Tüfteln auch steigern. (Foto: Stadt Dortmund, Koordinierungsstelle „nordwärts“)

„iResilience“ entwickelt Ideen für die Zukunft

Auch Menschen, die das Wort „Klimawandel“ möglicherweise nicht mehr hören möchten, werden sich früher oder später dem Thema stellen müssen, da es eben an keiner Stadtgrenze und vor keiner Kellertür halt macht. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt „iResilience“ macht sich in den Städten Köln und Dortmund nun daran, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern neue Strategien zum Umgang mit Klima-Herausforderungen zu entwickeln.

In Dortmund wird dazu in den Pilotgebieten „Jungferntal/Huckarde“ und „Schützenstraße & Umgebung/Innenstadt-Nord“ ein zweijähriger Beteiligungsprozess durchgeführt, bei dem die drei Themenbereiche „Hitze&Gesundheit“, „Städtisches Grün“ und „Überflutungsvorsorge“ im Fokus stehen.

Anfang September nun startete das Projekt in der Jungferntal-Grundschule, und 45 Interessierte griffen die Gelegenheit, sich zu informieren und selbst aktiv einzubringen, beim Schopf. Zu Beginn verschafften Experten aus Forschung und Verwaltung einen Überblick über die bereits in Kraft getretenen und die möglichen künftigen Auswirkungen der Klimaentwicklung direkt vor der eigenen Haustür. Ein Blick in die Zukunft wurde für das Themenfeld Hitze anhand verschiedener Klimaszenarien geworfen.

Anhand der Starkregengefahrenkarte der Stadt Dortmund wurden anschließend Überflutungsschwerpunkte im Jungferntal identifiziert und diskutiert. In Gruppenarbeiten begann man dann damit, Ideen für ein klimarobustes Jungferntal zu entwickeln, zu denen beispielsweise die Anlegung eines kleinen Sees im Norden des Quartiers gehörte.
Anknüpfend an die gesammelten Grundgedanken wird nun am 10. Oktober eine Arbeitsgruppe damit beginnen, die Klima-Zukunftsvision für das Jungferntal zu konkretisieren und Themenfelder zu finden, in denen gemeinsam gearbeitet werden kann. Zu diesen Treffen sind alle Bürgerinnen und Bürger des Quartiers herzlich eingeladen – ob nun Eigentümer oder Mieter, ob im Jungferntal arbeitend oder wohnhaft.

Ort und Uhrzeit des Treffens standen bei Drucklegung dieses Magazins noch nicht fest, werden aber rechtzeitig auf der Projektseite iresilience.jimdofree.com bekanntgegeben.

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