Die Kandidaten für den Seniorenbeirat

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Beate Caßau und Günter Scheller sind die Kandidaten für den Stadtbezirk Huckarde. (Foto: IN-StadtMagazine)

„Der Seniorenbeirat der Stadt Dortmund ist die demokratisch legitimierte Vertretung älterer Menschen in Dortmund. Seine Aufgabe ist es, an der seniorengerechten Gestaltung der Stadt mitzuwirken und die Interessen der älteren Generation wahrzunehmen und zu vertreten“, heißt es auf der Internetseite der Stadt Dortmund. Aus 27 Mitgliedern setzt der Seniorenbeirat sich zusammen, zwei von ihnen wählen die Menschen über 60 Jahre aus dem Stadtbezirk Huckarde, zu dem auch Kirchlinde gehört.

Obwohl in Huckarde mit Beate Caßau und Günter Scheller nur zwei Kandidaten antreten, beeinflusst jede Stimme das Wahlergebnis. Denn je mehr Menschen sich an der Seniorenbeiratswahl beteiligen, umso mehr Gewicht erhält der Seniorenbeirat innerhalb der Stadtgesellschaft. Auch verfügt der Seniorenbeirat formal in der Bezirksvertretung nicht über ein Rederecht. Ist er aber durch einen erheblichen Anteil der Bevölkerung im Stadtbezirk gewählt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Bezirksvertretung die Relevanz seiner Belange anerkennt und ihn in ihren Sitzungen zu Wort kommen lässt.

Die Kandidaten
Nachdem Günter Scheller 15 Jahre lang Mitglied der Bezirksvertretung war, ist er bereits seit 2015 im Seniorenbeirat aktiv. Parallel engagiert er sich ehrenamtlich bei der Caritas und betätigt sich seit 2005 als ehrenamtlicher Helfer im Altenzentrum St. Antonius. Der 72-Jährige ist verheiratet und hat vier Kinder.

Anders als er ist Beate Caßau neu auf der Liste der Kandidaten für den Seniorenbeirat. Doch auch sie kann auf einige Erfahrungen in der Arbeit mit älteren Menschen zurückgreifen. Nachdem sie 2015 ihr Studium mit einer Arbeit zum Thema „Tanzen im Alter“ abschloss, ist sie seit 2016 ehrenamtlich aktiv. So schreibt sie am Seniorenbrief und der „Senioren heute“ mit und setzt sich als Lesepatin und Nachbarschaftshelferin ein.

Anfang Februar wurden die Wahlunterlagen an die Wahlberechtigten verschickt. Ausschließlich per Briefwahl können sich die Senioren bis zum 5. März für eine Kandidatin oder einen Kandidaten entscheiden. Am 6. März werden die Stimmen ausgezählt.

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