Die „3-R-Runde“ – TSV-Neujahrswanderung führte im Bogen bis in den Rahmer Wald

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Fotos: TSV Kirchlinde

25 Wanderfreundinnen und -freunde, die sich zur Neujahrswanderung des TSV Kirchlinde an der Koch-Schule trafen, erlebten am 11. Januar erneut einige „bewegende Stunden“. Um gleich zu Beginn auch der Seele etwas Gutes zu tun, stimmte Wanderwart Norbert das westfälische Segenslied „Das alte ist vergangen, das neue angefangen: Glück zu, Glück zu zum neuen Jahr“ an, und alle sangen freudig mit. Die letzte improvisierte Strophe „Nun lasst uns wieder wandern von einem Ort zum andern: Glück zu, . . .“ war gleichsam die Aufforderung zum Abmarsch.

Schon nach knapp zwei Kilometern des Weges, der durch die Siedlung Littgenloh und weiter zum Wäldchen Olleroh führte, war mit dem Roßbach das erste „R“ erreicht. Für alle Naturliebhaber – und das sind Wanderer schließlich in jedem Fall – war es erfreulich zu sehen, dass der jetzt saubere Bach bereits größtenteils von den Betonschalen befreit ist, und wieder in einem naturnahen Bett dahinfließen darf. A

uch nördlich des Revierparks Wischlingen, der zwischenzeitlich eine Rast ermöglichte und das zweite „R“ lieferte, zeugten gewaltige Erdarbeiten von der Umgestaltung dieses Emscher-Zuflusses. Über einen Verbindungsweg zwischen der Mallinckrodt- und Rahmer Straße sowie ein paar kleine Straßen im Südwesten Huckardes gelangte die fidele Schar in den Rahmer Wald (drittes „R“).

Spätestens hier vermisste so mancher ein paar winterliche Spuren wie verschneite Büsche, knirschende Schritte im Schnee oder zumindest etwas Raureif an Gräsern, Laub und Spinnnetzen, denn das hätte dem Datum sicherlich besser entsprochen. Stattdessen nahmen alle „Bewegungsaktivisten“ nach etwa 8 von insgesamt 10 gelaufenen Kilometern an der Buschstraße mit einer Einkehr vorlieb.

Im idyllisch gelegenen „LebensArt-CAFE“ trugen die gemütliche Einrichtung sowie die nette Bewirtung mit Kuchen, Stullen, Salat und allerlei Getränken zu einer echten Wohlfühl-Atmosphäre bei. Klar, dass dabei eine Geselligkeit entstand, in der nicht nur über die Anstrengungen des Tages, das momentane Wohlbefinden oder die nächste Wanderung gesprochen wird. Der noch anstehende Rückweg durchs Jungferntal zum Ausgangspunkt war dabei kein Thema.

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