Bekommt Kirchlinde einen neuen Markt?

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Das alte Gebäude (Fotos: IN-StadtMagazine)

„Das Glück kommt zu dem, der warten kann“, sagen die Chinesen. Und möglicherweise steht dem Kirchlinder Ortskern ja tatsächlich eine glückliche Entwicklung unmittelbar bevor.

Das Bauvorhaben rings um den entlang der Kirchlinder Straße geplanten Lidl-Markt nämlich scheint Schritt für Schritt Gestalt anzunehmen.
„Wir hoffen, dass bis März oder April die Findungsphase abgeschlossen ist“, fasst die stellv. Bezirksbürgermeisterin Iris Enke-Entrich den Stand der Dinge zusammen. Bis dahin allerdings sind noch einige wichtige Details zu klären.

Einig scheint man sich darüber zu sein, dass die Zufahrt weder über den Bärenbruch noch über die Kirchlinder Straße erfolgen kann – zum einen, weil man an der Kirchlinder Kreuzung sonst den Verkehrskollaps riskieren würde, zum anderen, da es keine Alternative zu den existierenden Busspuren gibt. So deutet aktuell also alles auf eine Zuwegung über die Straße „Im Dorloh“ hin. Um weiterhin einen reibungslosen Busbetrieb zu gewährleisten, willigte der Investor im Übrigen ein, auf einige Quadratmeter seiner Fläche zu verzichten. In Kirchlinde kommt es also, wie die Bezirksvertreterin bestätigte, derzeit buchstäblich auf jeden Millimeter an.

Begrüßt immerhin wurde in der BV-Sitzung vom 6.12. von allen Seiten das Vorhaben, eine Grünfläche mit altem Baumbestand entlang der Markteinfahrt als Park zu erhalten.
Einen kleinen Brunnen etwa könnte sich die SPD-Fraktion vorstellen, um das zentral gelegene Areal zusätzlich aufzuwerten.
Es tut sich also etwas in Kirchlinde. Gut, noch ist die Zeit des Wartens nicht vorbei. Aber womöglich steht das Glück ja schon vor der Tür.

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