BBG hat die beste Schülerzeitung – preiswürdiger Themenmix auf 95 Seiten

0
79
Das Redaktionsteam präsentiert stolz die Urkunde. (Foto: IN-StadtMagazine)

Allzu viel Luft war gar nicht mehr nach oben, aber am Ende legten die Schülerinnen und Schüler des Bert-Brecht-Gymnasiums (BBG) tatsächlich noch ein Schüppchen drauf. Hatte sich „Bertis Break“, die Schülerzeitung des Gymnasiums, nämlich im letzten Jahr bereits auf dem dritten Rang des bundesweiten (!) Wettbewerbs der Westfälischen Provinzial-Versicherung platziert, sicherten sich die Kirchlinder in diesem Jahr unter mehr als 30 Einsendungen nicht weniger als den Titel.

Eine kleine emotionale Grenzerfahrung war für das Redaktionsteam dann vermutlich die Preisvergabe am 16. Mai, hatten viele von ihnen doch erst unmittelbar zuvor ihre mündlichen Abi-Prüfungen hinter sich gebracht. Nichtsdestotrotz war bei aller Erschöpfung aber auch der Stolz auf das Geleistete spür- und sichtbar.
Arbeit nämlich steckte nicht zu knapp in dem titelwürdigen Werk, welches die Schülerredaktion zuvor im Rahmen eines einjährigen Projektkurses erstellt hatte.

95 Seiten stark ist der Mix aus praktischen Tipps, Reiseberichten, gesellschaftspolitischen Themen und der thematischen Annäherung an eine schillernde Spezies: den Lehrer. Was letzteren angeht, dürften insbesondere die bei Schülerbefragungen erstellten „Ranking-Seiten“ („Wer trägt die ausgefallensten Outfits?“, „Wer ist der beste Witzeerzähler?“) ihre Leserschaft finden. Daneben allerdings kommen auch „seriösere“ Informationen keineswegs zu kurz. Wer möchte, erfährt z. B. etwas über mögliche Nebenjobs für Schüler, oder lässt sich von den Auslandserfahrungen zweier ehemaliger BBG-Schülerinnen erzählen, die es mittels „Work & Travel“ nach Australien gezogen hatte.

In ihrer Begründung hob die Wettbewerbsjury dann auch insbesondere die thematische Vielfalt des Magazins lobend hervor. Das Layout sowie – na klar – sprachliche Kriterien waren weitere Trumpfkarten der Kirchlinder. Stilistisch von der „schulischen“ auf die redaktionelle Spur zu wechseln, habe durchaus ein wenig Zeit gebraucht, möchte Projektleiterin Janina Hofmann die Mühen nicht leugnen. Der Preis allerdings ist untrüglicher Beleg, wie erfolgreich diese Anstrengungen letztlich waren.

Was Auszeichnungen angeht, ist der Olymp somit erklommen. Trotzdem steht der nächste Jahrgang – getreu dem diesjährigen Titel-Motto „Weiter geht’s“ – bereits in den Startblöcken, um die Erfolgsgeschichte fortzusetzen. Und ein „Unternehmen Titelverteidigung“ hat ja bekanntermaßen auch seinen Reiz.

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
500