„Äpfel, Nuss und Mandelkern …

0
15
Foto zur Verfüngung gestellt von der Katharinen Apotheke

… essen fromme Kinder gern.“ So heißt es bei Theodor Storm in seinem Gedicht über Knecht Ruprecht. Aber nicht nur lecker, sondern auch gesund und heilend sind diese 3 Symbole für die Weihnachtszeit.

Mandelbaum
Der Mandelbaum (Prunus dulcis) stammt ursprünglich aus Westasien und kam über den Mittelmeerraum mit den Römern zu uns. Er wird etwa 3–8 m hoch und kann bis zu 150 Jahre alt werden. Der Name Prunus deutet auf die Verwandtschaft mit der Pflaume hin, beide gehören zu den Rosengewächsen.

Das Mandelöl wird durch Auspressen der Samen gewonnen. Diese Samen sitzen zwar in einer harten Schale, dennoch ist die Mandel keine Nuss, sondern eine Steinfrucht (wie auch die Pflaume oder die Kirsche). Das Mandelöl wird nicht nur zur kosmetischen Hautpflege verwendet, es kommt auch wegen seiner sehr guten Hautverträglichkeit bei der Zubereitung von medizinischen Cremes und Salben zum Einsatz.

Studien deuten außerdem darauf hin, dass der Verzehr von Mandeln den Blutzuckerspiegel sowie den Cholesterinspiegel senken kann. Der beim Pressen zurückbleibende Presskuchen wird getrocknet und als Mandelmehl verwendet. Es dient als Ersatz für Weizenmehl. Das Mandelmus (zerquetschte Samen mit Öl) wird in der veganen Ernährung als Ersatz für Milchprodukte geschätzt.

Walnussbaum
Die Echte Walnuss (Juglans regia) stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeergebiet, hat sich jedoch mittlerweile weltweit verbreitet. Sie wird etwa 15–30 m hoch und kann ebenfalls ein Alter von 150 Jahren erreichen. Auf einem Baum entstehen männliche und weibliche Blüten, die eher unscheinbar sind. Die Walnuss-Frucht gehört nach neueren Untersuchungen tatsächlich zu den echten Nussfrüchten.

Aufgrund ihres an Omega-3-Fettsäuren reichen Öls sowie der enthaltenen Vitamine und Mineralien ist die Walnuss ernährungsphysiologisch sehr wertvoll. Die Blätter und die grünen Fruchtschalen enthalten viele Gerbstoffe, die adstringierend, also zusammenziehend auf Hautoberflächen, wirken. Zubereitungen daraus werden zu Bädern und Umschlägen bei entzündlichen Hauterkrankungen verwendet.

Apfel
Auch der Apfelbaum (Malus) gehört zu den Rosengewächsen. Sein Ursprung liegt wahrscheinlich in Westasien, doch ist er mittlerweile mit etwa 55 Arten weltweit verbreitet.
Studien zeigen, dass der Genuss von Äpfeln oder Apfelsaft durch die enthaltenen Flavonoide und Polyphenole viele positive Wirkungen hat.

So soll z. B. die Funktion von Lunge und Bronchien verbessert werden. Es liegen auch Berichte über einen positiven Einfluss auf die Alzheimer-Demenz vor. Das enthaltene Apfelpektin wird nicht nur zum Andicken von Fruchtzubereitungen verwendet, es bindet auch den wässrigen Stuhl bei Durchfällen.

Küchentipp: niemals zusammen mit Bananen lagern. Das bei der Nachreifung der Äpfel entstehende Ethylenoxid lässt andere Früchte, besonders Bananen, sehr viel schneller reifen.

Das Team der Katharinen-Apotheke wünscht Ihnen eine gesunde und fröhliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Noch ein Wort in eigener Sache:
Die Katharinen-Apotheke schließt zum Jahreswechsel für den Publikumsverkehr. Wir werden ein Pflege Kompetenz Center, das sich nur noch der Versorgung und Belieferung von Pflegediensten sowie Alten- und Pflegeheimen widmet.

Ihre Katharinen-Apotheke

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
500