Wissen über den Ort Huckarde sammeln und weitergeben

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Die Historische Arbeitsgemeinschaft trifft sich einmal im Monat. (Archivfoto: IN-StadtMagazine)

„Eine Chronik schreibt nur derjenige, dem die Gegenwart wichtig ist.“ – Schrieb schon der Dichter und Denker Johann Wolfgang von Goethe im Jahr 1826 und fasste damit zusammen, was auch den Bürgern aus Huckarde, Deusen, Rahm, Wischlingen und Umgebung vor Augen schwebte bei der Gründung eines zwanglosen Arbeitskreises zum Erhalt des Wissens und der Erinnerung an das Dorfleben.

Als Historischer Verein Huckarde bezeichnet sich der wachsende Kreis Gleichgesinnter, die sich schon mehrfach in der Marktschänke an der Rahmer Straße zusammengefunden haben, um sich über Huckardes facettenreiche Historie und über die Notwendigkeit diese zu erforschen, niederzuschreiben und zu veröffentlichen auszutauschen. Neben dem Sammeln von Zeitdokumenten, Fotographien und Literatur geht es den tatkräftigen Hobby-Historikern auch um den Erhalt von Andenken an das einst so vielgestaltige Vereinsleben des Ortes.

Immer wieder gelingt es erst in letzter Minute, bestickte Vereinsfahnen, gravierte Pokale, Protokollbücher und sonstige private Zeitzeugnisse vor dem Untergang, dem Abfalleimer und damit vor dem Vergessen zu bewahren. Gerade auch die jüngere Geschichte soll durch Zeitzeugen erzählt und in Bildern und Texten festgehalten werden.

Mit der neuen Vereinigung gelingt es nun hoffentlich, Huckardes Geschichte lebendig zu erhalten. Im Internet ist der Verein unter www.historischer-verein-huckarde.de zu erreichen. Interessierte finden dort bereits historische Filme, Fotographien von damals und auch jede Menge Bücher und Schriften über Huckarde und seine Umgebung.

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