Vermüllung, Lärmbelästigung und Videoüberwachung: CDU-Ortsbegehung mit Bürgerunterstützung

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Auch der Schulhof der Gustav-Heinemann-Gesamtschule gehörte zur Route. (Fotos: CDU Huckarde)

Auf eine gute Resonanz bei den Bürgern stieß die erste Ortsbegehung der CDU Huckarde Mitte November im Huckarder Ortskern und den Randbezirken. Inspiriert durch den „Masterplan Kommunale Sicherheit“, der im Februar durch den Rat der Stadt Dortmund beschlossen worden war, traf man sich am Huckarder Bahnhof.

Von dort aus ging es in die Marienstraße, wo man diverse Probleme wie z. B. die Nutzung des dortigen Spielplatzes durch eine örtliche Trinkerszene und entsprechende Vermüllungen ansprach.

In diesem Zusammenhang wurde den Anwesenden die „Müllpetze“-App der EDG erläutert und auch sofort an einem realen Beispiel vor Ort angewendet. Somit erhielt die Entsorgung Dortmund GmbH umgehend Kenntnis von den dortigen illegalen Müllablagerungen.

Weitere Themen waren eine Rattenproblematik und Lärmbelästigungen durch Lieferverkehr in den frühen Morgenstunden.

Anschließend ging es weiter zum Alten Bahnhof, wo die mangelhafte Ausleuchtung des Bahnsteigs und die zweckentfremdete Nutzung des Wartehäuschens als informeller Treffpunkt für Jugendliche mit den entsprechenden Begleiterscheinungen zur Sprache kam.

In der Unterführung des Bahnhofs, die zum Bushof Huckarde führt, wurden drei defekte Lampen unter Anwendung der „Störung 24“-App der DEW 21 gemeldet. Diese Meldung erfolgt online und wird in Echtzeit zu den Dortmunder Stadtwerken übermittelt. So kann rechtzeitig vermieden werden, dass sich dieser Ort, der häufig auch Ziel von Graffiti-Verschmutzungen ist, zu einem „Angstraum“ entwickelt.

Nach weiteren Zwischenstopps im Huckarder Ortskern endete der Rundgang schließlich auf dem sehr weitläufigen Gelände der Gesamtschule an der Parsevalstraße. Hier gibt es aufgrund diverser Spielplätze und Sportgeräte häufig informelle Treffpunkte, die an Nachmittagen und Wochenenden durch Jugendliche und Heranwachsende aufgesucht werden. Im Rahmen dieser „Chillevents“ kommt es regelmäßig, vor allem aber in den warmen Jahreszeiten, zu Störungen durch laute Musik, Abfall und Sachbeschädigungen.

Nach einer intensiven Diskussion unter den Teilnehmern der Ortsbegehung wurde ein Vorschlag aufgegriffen, den die CDU Dortmund im zuständigen Ausschuss des Rates als Antrag in den Rat der Stadt einbringen will. Man war sich vor Ort mehrheitlich sicher, dass Videoüberwachungen von stadteigenen Schulgrundstücken eine abschreckende und somit präventive Wirkung erzielen können. Die entsprechende Beweissicherung zur Strafverfolgung ist hierbei ein positiv begleitender Nebeneffekt.

Am Ende der zweistündigen Exkursion lobten alle Teilnehmer dieses neue Format der politischen Bürgerbeteiligung und regten an, diese Ortsbegehungen mit einem gewissen zeitlichen Abstand zu wiederholen, um die Umsetzung der Problemlösungen und die Entstehung neuer Problembereiche zu überprüfen.

Als nächste Projekte plant die CDU Huckarde weitere Ortsbegehungen in Kirchlinde und Deusen, um den gesamten Stadtbezirk abzudecken.    

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Werner Grossmann
Werner Grossmann

Für die Vermüllung des Weges zwischen der GHG und dem ALDI sind hauptsächlich die Schüler/Innen der GHG verantwortlich. Nach jeder Pause sind die Mülleimer entlang des Weges überfüllt und die Wiesen sind voll mit Papiertüten und Bechern. Die Schule muss hier ebenfalls aktiv werden!