Tag des offenen Denkmals in Dortmund: Veranstaltungen im Nordwesten

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Auch das imposante Industriedenkmal Kokerei Hansa kann am Denkmaltag besichtigt werden. (Foto: Kokerei Hansa/Hochschule Mainz)

Tausende Geschichtsinteressierte und Denkmalbegeisterte machen sich am Sonntag, 8. September, deutschlandweit wieder auf den Weg, um mehr über ihre Stadt- und Denkmallandschaft zu erfahren. Auch Dortmund ist wieder dabei, in diesem Jahr zum 26. Mal! Das diesjährige Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ knüpft an das 100-jährige Jubiläum des Bauhauses an.
 
Auch im Nordwesten Dortmunds gibt es an dem Tag viel zu entdecken:

  • So ist die in der Weimarer Republik gebaute Großkokerei Hansa in Huckarde ein gutes Beispiel für den Industriebau der Moderne, der durch eine ästhetisch einheitlich-strenge Gestaltung der Gebäude, technischen Anlagen und Aggregate gekennzeichnet ist. Das imposante Industriedenkmal, in dem bis 1992 kräftig Dampf abgelassen und Koks produziert wurde, empfängt seine Gäste am Sonntag ab 10 Uhr. Um 12.00 Uhr wird die Ausstellung „Schwarzer Nebel – Weißer Rauch“ mit Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg eröffnet. Zwischen 11.00 und 17.00 Uhr zeigen Schüler*innen des Fritz-Henßler-Berufskollegs, Bildungsgang Bautechnische Assistenten und Assistentinnen, Baudokumentationen und praktische Arbeitsergebnisse. Und wie immer an diesem Tag dürfen die Besucher*innen auf die phantasievollen Kunst- und Kreativaktionen von und mit Schüler*innen der Gustav-Heinemann-Gesamtschule, Huckarde, gespannt sein.
  • Nicht weit davon entfernt lädt auf dem ehemaligen Kokereibetriebshof Mooskamp das Nahverkehrsmuseum zur Beschäftigung mit der abwechslungsreichen Verkehrsgeschichte Dortmunds ein. In einem der rollenden „Schätze“ der Verkehrshistorischen Arbeitsgemeinschaft der Dortmunder Stadtwerke kann man zu einer etwa 40-minütigen Fahrt durch den Dortmunder Nordwesten aufbrechen.
  • Ebenso sind im Nordwesten am 8. September dabei die Schlosskirche Bodelschwingh,
  • die St.-Johann-Baptist-Kirche in Brechten,
  • sowie der Lindenhorster Kirchturm
  • und die alte Siedlung Lindenhorst.  
  • 96 Seiten Programm und Informationen Denkmal- und Stadtteilführungen, Konzerte und Kunstdarbietungen sowie zwei Bustouren gehören zu dem abwechslungsreichen Programm, das sich an insgesamt 46 Orten in ganz Dortmund auch an Kinder richtet.

    Das Nahverkehrsmuseum Mooskamp lädt ebenfalls ein. (Foto: Verkehrshistorische Arbeitsgemeinschaft der Dortmunder Stadtwerke e. V.)

Das ausführliche Programm der Eröffnungs- und Abschlussveranstaltungen sowie alle Veranstaltungspunkte können ab sofort der kostenlosen Programmbroschüre entnommen werden.  

Neben der ausführlichen Schilderung aller Programmpunkte und einer Übersichtskarte bietet die Broschüre zahlreiche thematische Hintergrundinformationen. Aufsätze von sechs Expert*innen der Dortmunder Geschichte und Denkmallandschaft zeichnen darin die Umbrüche in Kunst und Architektur der Stadt Dortmund vom Mittelalter bis in die 1970er Jahre nach. Den Druck der Broschüre hat die Sparkasse Dortmund finanziell unterstützt.

Die Broschüre liegt aus

  • im Rathaus,
  • in der Tourist-Information in der Kampstraße,
  • in den Bezirksverwaltungsstellen,
  • in den DSW21KundenCentern,
  • in Bibliotheken, im Stadtarchiv,
  • im Museum für Kunst und Kulturgeschichte,
  • bei der Denkmalbehörde im Stadtplanungs- und Bauordnungsamt am Burgwall und
  • an vielen anderen Stellen
  • Auch online ist sie abrufbar auf der Website der Denkmalbehörde unter www.denkmaltag.dortmund.de.  

Öffel-Tag: Kostenlos mit Bus und Bahn unterwegs
Dortmund kostenlos mit Bus und Bahn erfahren – das ist auch in diesem Jahr am 8. September möglich. Fahrgäste können an diesem Sonntag die Standorte des Tags des offenen Denkmals in ganz Dortmund mit Bus und Bahn kostenlos erreichen. Einzige Voraussetzung: Sie haben ein abgestempeltes Öffel-TagesTicket in der Tasche. Bis zu zwei Erwachsene mit beliebig vielen eigenen Kindern unter 15 Jahren fahren mit dem Öffel-TagesTicket am 8. September kostenlos auf allen Stadtbahn- und Buslinien von DSW21. (Für S-Bahnen, RE- und RBLinien sowie auf dem Stadtgebiet von Lünen oder Schwerte gilt das Ticket nicht.) Die Öffel-TagesTickets werden am 3., 4. und 5. September kostenlos an alle Dortmunder Haushalte verteilt. Wer kein Ticket erhalten hat, kann dies zwischen dem 5. und 7. September an einer der 46 externen DSW21-Vertriebsstellen erhalten, solange der Vorrat reicht. Die Tickets sind dann auch in den KundenCentern Petrikirche und Hörde sowie dem Haltepunkt Kampstraße erhältlich.  

 Ab Ende August können Touren von Denkmal zu Denkmal mit dem Fahrtenplaner auf www.bus-und-bahn.de (mobil: bub.mobi) ganz einfach mit Bus und Bahn geplant werden.

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