„Smarte“ Flutlichtanlage nutzt nicht nur dem Verein

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Lothar Jacob (Westfalia Huckarde) und Michael Markowsky (Projektleiter beim TuS Rahm, v. l.) sind glücklich über die neuen Möglichkeiten – und freuen sich, dass auch das Bundesumweltministerium mit Fördergeldern unter die Arme griff. (Foto: IN-StadtMagazine)

Wenn das Leben einem eine „Win/Win-Situation“ spendiert, sollte man zugreifen! Was den Sportplatz von Westfalia Huckarde anbelangt, waren zum Glück alle Beteiligten dieser Meinung.

Auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten wurde Lothar Jacob, ehemaliger Vorsitzender und heute im Verein so etwas wie der Finanzbeauftragte, ziemlich schnell fündig: Eine Umrüstung der Flutlichtanlage auf LED-Technik wäre finanziell extrem sinnvoll, und zudem unter Klimagesichtspunkten eine gute Sache. Und da sich der Nutzen in beiderlei Hinsicht sogar noch steigern würde, wenn man mehrere Clubs ins Boot bekäme, zögerte Jacob nicht lange und organisierte eine Info-Runde mit weiteren Vereinen der Umgebung. Danach ging alles verblüffend schnell und unbürokratisch. Schon im Laufe des vergangenen Sommers gaben die Huckarder Bezirksvertretung und der Stadtrat ihr „Okay“, den Löwenanteil der Umrüstungskosten durch die Firma Ledcom nicht nur für die Sportanlage am Blumenkamp, sondern auch für den Sportplatz des TuS Rahm an der Westhusener Straße zu übernehmen.

Im Oktober 2019 schließlich schritt man in Huckarde zur Tat und ließ die neuen Leuchten installieren. Hinsichtlich der Energiebilanz geht es hier keineswegs um „Peanuts“: Um satte 80 % dürften die Stromrechnungen des Vereins ab sofort niedriger ausfallen, was laut Lothar Jacob im Jahresdurchschnitt einer monatlichen Ersparnis von fast 200 € entsprechen dürfte. Zum finanziellen Mehrwert kommt noch die deutlich komfortablere Handhabung, denn anders als bei den herkömmlichen Glühlampen, die nach dem Abschalten immer erst auskühlen müssen, kann die LED-Technik „von jetzt auf gleich“ in Betrieb genommen sowie pro Flutlichtmast individuell geregelt und dosiert werden: Ein Vorteil insbesondere im Trainingsbetrieb.

Schon im letzten November zog man beim TuS Rahm mit der zu 25 % vom Bundesumweltministerium geförderten Umrüstung nach, und auch in den benachbarten Stadtbezirken hoffen einige der von Lothar Jacob an den „runden Tisch“ geholten Clubs, demnächst mit der Unterstützung ihrer Bezirksvertretung nachziehen zu können. Weil manche Sachen nun mal für alle Seiten Sinn machen!

Im letzten November wurde auch auf dem Sportplatz des TuS Rahm die Lichttechnik umgerüstet. (Foto: TuS Rahm)

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