Roßbach-Renaturierung schreitet voran

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Der vom Abwasser und von den Betonsohlschalen befreite Roßbach im Mai 2019: Deutlich zu erkennen ist der neue, geschwungenere Lauf des Gewässers. © Markus Greulich/EGLV

Die Emschergenossenschaft kommt gut mit der Renaturierung des Roßbachs voran. Im Zuge des Baufortschritts kann nun auch in Kürze der für die Arbeiten gesperrte Weg zwischen Arminiusstraße und Wischlinger Weg wieder für die Öffentlichkeit freigeben werden.

Lediglich der Abzweig des Weges zur Sydowstraße bleibt weiterhin gesperrt, da über die Sydowstraße die Zufahrt zum Bodenzwischenlager der Emschergenossenschaft erfolgt.

Die Renaturierung des Roßbachs begann im Sommer 2017. Die Emschergenossenschaft investiert rund acht Millionen Euro in die ökologische Aufwertung des einst als offener Schmutzwasserlauf gebrauchten Gewässers. Von den insgesamt 4,3 Kilometern, die naturnah umgestaltet werden, sind bereits 3,3 Kilometer von Marten bis zur Sydowstraße fertig revitalisiert – darunter auch der Bärenbruchgraben.

Nach derzeitigem Stand werden die Renaturierungsarbeiten im 4. Quartal 2020 abgeschlossen.

Die Emschergenossenschaft
Die Emschergenossenschaft ist ein öffentlich-rechtliches Wasserwirtschaftsunternehmen, das effizient Aufgaben für das Gemeinwohl mit modernen Managementmethoden nachhaltig erbringt und als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip lebt. Sie wurde 1899 als erste Organisation dieser Art in Deutschland gegründet und kümmert sich seitdem unter anderem um die Unterhaltung der Emscher, um die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie um den Hochwasserschutz. Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft in enger Abstimmung mit den Emscher-Kommunen das Generationenprojekt Emscher-Umbau um, in das über einen Zeitraum von rund 30 Jahren prognostizierte 5,38 Milliarden Euro investiert werden. www.eglv.de

EGLV in Dortmund
Als öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsverbände betreiben Emschergenossenschaft und Lippeverband in Dortmund 2 Kläranlagen, 24 Pumpwerke, 78 Sonderbauwerke wie Hochwasser- oder Regenrückhaltebecken und rund 121,1 Kilometer Kanäle (29,9 davon Emscher). Außerdem unterhält der Verband in Dortmund rund 93,5 Kilometer Wasserläufe, wovon rund 27 Kilometer (ökologisch verbessert) zur Emscher zählen.

 

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