Reise durch ein musikalisches Haus – Abschlusskonzert der GHG-Musikklasse mit Profi-Unterstützung

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„Ausverkauft“ vermeldete das GHG für das Abschlusskonzert seiner Projektklasse. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Was die musikalische Förderung ihrer Schüler angeht, hängt sich die Gustav-Heinemann-Gesamtschule (GHG) ganz schön rein. Jeder neue 5. Jahrgang umfasst auch eine Musikklasse, in welcher die Kinder insgesamt vier Jahre lang ein Blasinstrument von Grund auf lernen.

Zum „Finale“ am Ende der 8. Klasse dann wird Eltern, Mitschülern, Lehrern und Besuchern noch einmal eine längere Kostprobe der eigenen Fähigkeiten serviert. Anfang Juni war dies wieder der Fall, und schon traditionellerweise holen sich die Huckarder an diesem Tag Profi-Unterstützung durch das Landespolizeiorchester NRW (LPO) unter Leitung von Hans Steinmeier.

Der erste Teil des Abends allerdings lag in den Händen der Jugendlichen, und GHG-Projektleiter Andreas Boxhammer verglich die vorgetragene Musik mit einem Haus voller unterschiedlicher Räume. Gemeinsam mit dem Publikum wurde in der Folge dem Klassik-, Popmusik-, Jazz- und Opernzimmer ein Besuch abgestattet.
Die zwei sich anschließenden Stücke, „Die Moorsoldaten“ und „Bella Ciao“, haben ihren Ursprung im Widerstand gegen den Faschismus und transportierten, vom Dirigenten entsprechend eingeleitet, auf diese Weise auch eine politische Botschaft.
Nach der Pause übernahm das LPO den Taktstock, und gab vor allem swingenden und groovenden Melodien von Stevie Wonder, Amy Winehouse oder Michael Buble eine Bühne.

Hans Steinmeier verknüpfte die Blöcke mit launigen Ansagen und vergaß auch nicht, insbesondere dem GHG-Förderverein für seinen großen organisatorischen Einsatz im Vorfeld zu danken. Wie passend, dass als Nächstes ausgerechnet das von Gastsängerin Shirley vorgetragene „Big Spender“ auf dem Programm stand!

Zum Schluss des Konzerts bündelten Musikklasse und LPO ihre Kräfte, um gemeinsam „All You Need Is Love“, „Perfect“ von Ed Sheeran sowie – ausgesprochen monumental – Musik aus der Star Wars Saga über die Rampe zu bringen. Stehende Ovationen und (erfolgreiche) Rufe nach Zugaben waren der verdiente Lohn eines Abends, von dem sogar der WDR einen Teil per Live-Schaltung in seine Lokalzeit integrierte.

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