Reges ehrenamtliches Engagement gegen die Einsamkeit

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Auch wenn es ein Ersatz blieb: Nicht zuletzt die tatkräftige Mithilfe vieler Freiwilligen ließ Kristina Sobiech (links, mittleres Bild) eine positive Bilanz der weihnachtlichen Haustürbesuche ziehen. (Foto: Caritas Dortmund)

Das, was „Heiligabend gemeinsam“ ausmacht und dem Projekt den Namen gibt, konnte Ende des letzten Jahres nicht gelebt werden. Um den alleinlebenden Senioren und älteren Ehepaaren im eigenen Einzugsgebiet trotzdem etwas Trost spenden zu können, entschlossen sich die Dortmunder Caritas und der Pastoralverbund Am Revierpark dazu, alternative Wege zu gehen: So wurden letztlich reichhaltig gefüllte Geschenktüten, begleitet von netten Worten, an die Haustüren der Menschen gebracht, die sich zuvor im Pfarrbüro Hl. Kreuz gemeldet hatten.

In den Tüten fanden die Beschenkten u. a. sowohl selbstgemachte Kekse und Bratapfelkuchen als auch weihnachtliche Holzdeko und Mini-Musikboxen, die beim Öffnen Weihnachtslieder erklingen ließen. Das wichtigste Geschenk allerdings war vermutlich das Signal: Du wirst gesehen, auch an diesem besonderen Abend.

In ihrer Bilanz des Abend stimmte Mitorganisatorin Kristina Sobiech vor allem die rege ehrenamtliche Beteiligung froh und zuversichtlich: Hier hatte es derart viele Angebote zur Unterstützung gegeben, dass am Heiligabend nicht einmal alle Freiwilligen hatten mit einbezogen werden können!

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