Rasante Rollenwechsel mit Rena Schwarz

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Mehr als eine Handvoll über eine Stuhllehne gehängte Requisiten benötigte Rena Schwarz für ihre Rollen-Revue nicht. (Foto: IN-StadtMagazine)

„Supertussies räumen auf“ hieß das Programm, mit dem die Kabarettistin Rena Schwarz am Samstag die Gäste im gut gefüllten Karl-Exius-Haus unterhielt.

Mit wenigen Mitteln schlüpfte sie von einer Figur in die nächste. Eine Jacke oder ein Kittel, dazu ein anderer Dialekt, das reichte aus, um immer wieder eine andere „Tussie“ darzustellen.

Als Tupperberaterin entlarvte sie vermeintlich „unverzichtbare“ Erfindungen für die moderne Hausfrau als schnöde Schubladenleichen. In Dollys schwäbischem Schönheitssalon referierte die gebürtige Bielefelderin über Botox, Hyaluron und Permanent Make-up und berichtete von den Risiken der Tattoos. Ihre Nachbarin beispielsweise habe sich einen Gecko auf den Po tätowieren lassen, nach unten weisend. „Isch zähn Jahr her. Den Kopf sieht man nimmer.“

Als sportbesessene Petra hingegen, die sich bestens mit der Brigitte-Diät und allen anderen Foltermethoden auskennt, entpuppte sie sich als Fitness-Missionarin, und auch die Politikerin Angelika Schmerkel durfte die berühmte Haltung ihrer Hände präsentieren: Ohne Raute geht es nicht!

Lediglich zum Finale und Höhepunkt der Show wurde die Requisite aufwändiger, als Rena Schwarz im Glitzerbody mit Frack und blonder Perücke unter dem Zylinder als Marlene Dietrich die Bühne betrat.

Ein paar rote (Stoff-)Rosen ans Publikum – damit ging die etwa zweistündige Show zu Ende.

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