Planung einer neuen Spielachse für Dortmund-Huckarde schreitet voran

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Susanne Linnebach, Leiterin des Amts für Stadterneuerung, das das Projekt federführend koordiniert, und Matthias Funk, Landschaftsarchitekt und Juryvorsitzender, vor dem Entwurf des ersten Preisträgers in der Kokerei Hansa. (Foto: Stadt Dortmund)

Die Erneuerung und Verbindung von drei Spielplätzen im Stadtumbaugebiet Huckarde-Nord ist einen wichtigen Schritt vorangekommen: Der Wettbewerb für die Gestaltung wurde abgeschlossen.

Anfang 2020 ist der von der Stadt Dortmund ausgelobte freiraumplanerische Realisierungswettbewerb für die Gestaltung der Spielplätze „Mailoh“, „Varziner Straße“ und „In der Mulde“ in Dortmund-Huckarde an den Start gegangen. Sieben Landschaftsarchitekturbüros haben ihre kreativen Vorschläge eingereicht. Eine Jury aus Landschaftsarchitekt*innen, lokaler Politik und Verwaltung hat Ende Mai 2020 hieraus die drei besten Entwürfe ausgewählt.

Mehr Aufenthaltsqualität
Einen Mehrwert für das Quartier erhoffen sich nicht nur die Stadt Dortmund, sondern insbesondere die Kinder und Jugendlichen aus Huckarde. In mehreren gemeinsam mit dem Jugendamt der Stadt Dortmund durchgeführten Beteiligungsaktionen wurden die Bedarfe der verschiedenen Zielgruppen ermittelt. Attraktiver, abwechslungsreicher Spielraum sowie mehr Aufenthaltsqualität sind die zentralen Wünsche der Bürger*innen, die in das Wettbewerbsverfahren eingeflossen sind. Darüber hinaus sollte ein Bezug zum angrenzenden Freiraum und zur industriellen Geschichte des Stadtteils hergestellt werden. Durch den Umbau der Spielplätze und ihre Verknüpfung miteinander zu einer Spielachse werden neue gestalterische, soziale und ökologische Impulse für den Stadtteil gesetzt.

Drei Siegerentwürfe
So wurde bei den eingereichten Entwürfen ein besonderes Augenmerk auf kreative, thematische und verknüpfende Ideen gelegt, die viel Raum für Bewegung und Erholung bieten. Die drei Siegerentwürfe stechen dabei durch die Leitideen „Das schwarze Gold“, „Spielen in urbaner Natur“ und „Auf heißen Kohlen in die Zukunft – Eine Reise durch die Zeit“ hervor.

In den nächsten Monaten werden die Planungen für die Spielplätze weiter konkretisiert, anschließend können die Baumaßnahmen beauftragt werden. Ein Förderantrag für die Übernahme der anteiligen Baukosten aus dem Städtebauförderungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen wird gestellt.

 

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Werner Grossmann
Werner Grossmann
2 Monate

Hoffentlich haben Sie die Streetbasketballanlage nicht vergessen!