Neue Kunst und alte Waggons – Denkmaltag auf der Kokerei Hansa

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In Führungen wurde die industriegeschichtliche Zeit des Areals wieder lebendig. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Zwei historische Gebäude öffneten dieses Mal in Huckarde ihre Pforten für Besucher. Perfekt im Falle der St. Urbanus-Kirche, dass sich gleichzeitig auch in ihrem Umkreis mit dem Mittelaltermarkt alles um die Historie drehte.

Auf der Kokerei Hansa wiederum konnte am gleichen Tag auch eine Ausstellungseröffnung gefeiert werden. Fast ein Jahr lang hatten neun Absolventen einer Kunsthochschule in Ottersberg ihre Werke entwickelt, die sich unter dem Titel „Schwarzer Nebel – weißer Rauch“ in Waschkaue und Kompressorenhalle mit dem stillgelegten Areal auseinandersetzen.

Das taten auch Schüler der sechsten Jahrgangsstufe der Gustav-Heinemann-Gesamtschule, die ihre Eindrücke u. a. in Postkarten mit bunten Druckgrafiken und einem riesigen „Totem“ zusammenfassten, die auf dem Außengelände der Kokerei zu besichtigen waren.
Viele Führungen über das Gelände ergänzten den Tag.

Heimlicher Star aber war vor allem die historische Straßenbahn, die an diesem Tag mal wieder über das Feld zum Nahverkehrsmuseum in Nette und zurück tuckerte und die Fahrgäste damit sogar auf geradem Wege zu einem weiteren offenen Denkmal des Tages beförderte. Gerade die jüngeren Fahrgäste stiegen immer wieder gespannt und mit leuchtenden Augen zu.

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