Malerei im Kulturzentrum Alte Schmiede

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Gleich fünf Künstler präsentieren ihre Malereien im Kulturzentrum Alte Schmiede, Hülshof 32 in Dortmund-Huckarde. (Foto: D. Eichmann)

In der aktuellen Ausstellung stellen die fünf Mitglieder der Dortmunder Schule kreativer Entwicklung von Wladimir Kalistratow eine bunte Palette an Kunstwerken aus. Von Aktzeichnungen mit Kohle über Acrylbilder mit Motiven der Industriekultur bis zu abstrakten Landschaften und Blumenbildern in Aquarell

Die Gruppe besteht aus:

Der Dortmunderin Anke Sandmann, die sich seit 1995 intensiv mit der Malerei auseinandersetzt. In ihren Arbeiten beschäftigt sich Sandmann mit unterschiedlichsten Themenfeldern vom Abstrakten bis hin zum Gegenstand, mit Acrylfarben auf Leinwand oder auch feingliederig mit Tusche und Aquarellfarben auf Papier.

Bärbel Kandula malt schon seit 25 Jahren. Zuerst in Kursen von Era Freidzon, dann bei Andreas Christ an der Altenakademie Dortmund. Seit 2003 ist sie Schülerin bei Kalistratow. Sie pendelt zwischen Acrylmalerei und Zeichnungen mit Bund- und Finelinerstiften, wobei sie sich gegenwärtig schwerpunktmäßig mit Zeichnungen beschäftigt.

Elisabeth Lehmköster malt vorwiegend naturalistisch. Inspirationsquellen sind eigene Fotografien. So hat der „Schichtwechsel auf Zeche Hansa“ von 1977 auch in der malerischen Umsetzung dokumentarischen Charakter. Voller Sympolik zeigt sich die „Spinnenfrau“ als ein Wunderwerk der Schöpfung. Sie symbolisiert auch die Eigenschaft von Kreativität, Weiblichkeit, Balance und Unendlichkeit.

Seit 16 Jahren ist Silvia Vorwerg bei Kalistratow kreativ und es sind sehr viele unterschiedliche Bilder entstanden. Ihre Vorliebe gilt der Landschaftsmalerei. Das Malen hilft ihr so immer wieder den Kopf frei zu bekommen, andere Sichtweisen kennen zu lernen und einzuüben sowie der kreativen Ader freien Lauf zu lassen.

Tadeusz Marek Swiecicki wurde in Warschau geboren. Nach seiner Flucht in den freien Westen studierte er Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität und arbeitet bis heute als selbständiger Dolmetscher und Übersetzer in Dortmund. Dabei begegnet er oft Menschen in ihren schicksalhaften, emotional bewegenden Lebensmomenten. In Gerichtsälen, Gefängnissen, Krankenhäusern, eben das nackte Leben selbst. Emotionale Emanation des menschlichen Körpers ist auch Gegenstand der ausgestellten Akt-Skizzen. Gezeichnet wurde mit Kohle direkt vom Modell in diversen Workshops.

Die Ausstellung in der Heimstatt der Huckarder Vereine wird am kommenden Sonntag (6. Oktober) um 11 Uhr mit einer Vernissage eröffnet.

Die Bilder sind bis zum 12. November in der Alten Schmiede zu sehen. Die allgemeinen Öffnungszeiten des Kulturzentrums sind jeden Freitag von 17 bis 19 Uhr (kostenfrei) und bei dortigen Veranstaltungen in dem angegebenen Zeitraum (Eintritt beachten)

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