Lesenacht am BBG

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„Gemütlich“ war Trumpf bei der BBG-Lesenacht, und kurzweilig wurde es auch ohne App. (Foto: IN-StadtMagazine)

Ausgesprochen prima fände er die Aktion, sagt der Sechstklässler, weil man so auch jenseits der Klassenfahrten Gelegenheit habe, mal ein bisschen mehr Zeit mit Schulkameraden zu verbringen. Tatsächlich ist die Atmosphäre bei der „Lesenacht“ des BBG vergleichbar, nur dass die angesteuerte Unterkunft diesmal die eigene Aula ist.

Seit über fünf Jahren organisiert die SV der Schule einmal jährlich die Veranstaltung, bei der nach Möglichkeit alle angemeldeten Teilnehmer ein paar Lieblingsbücher mitbringen. Gestartet wird mit einem gemeinsamen Abendessen, wobei man sich die Zubereitung allerdings praktischerweise erspart – wofür gibt’s schließlich den Pizzaservice?

Das anschließende Programm ist recht entspannt: Man spielt oder liest etwas, tauscht Buchtipps aus, und dank Anwesenheit eines Lehrers in der Aula sind auch ein paar abendliche Ausflüge durch das Schulgebäude genehmigt – und siehe da, plötzlich hat auch das Alltägliche seinen Reiz.

Nach einem gemeinsamen Frühstück am anderen Morgen endet die Lesenacht, bei der im Grunde die gechillte Stimmung und das Gemeinschaftsgefühl die Hauptattraktionen sind. Wie gut das funktionierte, belegte ein fast schon sensationeller Fakt: Obwohl nicht ausdrücklich vorgeschrieben, konnte man die Aula an diesem Abend fast durchgehend für eine Smartphone-freie Zone halten. Ohne dass ein Fall von spontaner Atemnot aufgetreten wäre!

 

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