In Huckarde liefert Martin ins Haus

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So ganz lässt sich St. Martin in Huckarde auch von einer Pandemie nicht zur Untätigkeit verurteilen. Und mal abgesehen davon: Er kommt wieder, keine Frage! Zum Gelingen der diesjährigen Aktion tragen u. a. Sebastian Engels, Nadine Bartholome, David Jäger, Elli Kunkel und Pfarrer Michael Ortwald (v. l.) bei. (Foto: Kirchengemeinde St. Urbanus)

Keine bunten Lichter, keine geschmetterten Lieder, und kein anschließendes gemütliches Beisammensein bei Glühwein und/oder Bratwurst: Auch St. Martin zieht den Kürzeren, wenn eine Pandemie ins Spiel kommt. Doch wo immer es geht, bemüht man sich in den Vororten darum, das entstandene Vakuum zumindest mit einem kleinen Ersatz zu füllen.

In Huckarde etwa hat der heilige Mann unter dem Motto „Martin @ Home“ in diesem Jahr sozusagen einen originellen Lieferservice im Angebot – und der verspricht allen Huckarder Kindern, die am 11.11. eine Laterne ins Fenster ihrer Wohnung stellen, eine Gratis-Brezel sowie die Martinsgeschichte „frei Haus“. Um dies zu bewerkstelligen, steigt Martin ausnahmsweise auf mehrere PS um, und hat sich die Unterstützung von rund 15 freiwilligen Helfern und Pfadfindern der St. Urbanus-Kirchengemeinde gesichert.

Von 17 bis 19 Uhr ziehen die Trüppchen von Haus zu Haus und versuchen, ein wenig Trost zu spenden. Die so Beschenkten können ihrerseits etwas Gutes tun, indem sie sich an der Charity-Aktion „Meins wird Deins“ beteiligen. Diese sammelt gut erhaltene T-Shirts ein, um sie bedürftigen Kindern in der Ukraine zukommen zu lassen.

Denn auch das soll in diesem „Jahr auf Sparflamme“ am Martinstag schließlich nicht verloren gehen: Die Freude am Teilen!

Wer gerne bei „Martin @ Home“ dabei wäre, muss sich telefonisch im Pfarrbüro St. Urbanus unter 31 08 32 melden.

Möglich gemacht wird die Aktion u. a. durch die finanzielle Unterstützung des Huckarder Gewerbevereins und die tatkräftige Mithilfe der Bäckerei Auffenberg, aus deren Backstube die Brezel stammen.

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