Huckarder Neujahrsempfang 2019 mit interessanten Ausblicken

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Fotos: IN-StadtMagazine

Der von der IG Huckarder Vereine, dem Stadtbezirksmarketing sowie dem örtlichen Gewerbeverein bereits im fünften Jahr organisierte Huckarder Jahresauftakt hatte nicht nur ein leckeres Buffet und renommierte Musiker im Programm, sondern informierte seine Gäste auch über anstehende Entwicklungen und Highlights im Ortsteil.

Vor zahlreichen Besuchern der „Alten Schmiede“ rückte Bezirksbürgermeister Harald Hudy in seiner Rede vor allem den ins Visier genommenen Umbau des Salzlagers der Zeche Hansa zu einem Veranstaltungszentrum in den Mittelpunkt.
Auch eine deutlich bessere Digitalisierung der Schulen des Stadtbezirks definierte er als wichtige aktuelle Aufgabe.

Frank Führer vom Stadtbezirksmarketing nahm während seiner Ansprache u. a. Bezug auf geplante Änderungen der diesjährigen Bürgerwoche, ließ sich allerdings nur ein kleines bisschen in die Karten sehen. Insbesondere am Familientag und hinsichtlich des musikalischen Programms wolle man Korrekturen vornehmen, so verriet er.

„Ehrengast“ und Stadtrat Ludger Wilde schlug einen etwas weiteren Bogen und gab den Huckardern einen Einblick in laufende Planungen rings um die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027, in deren Rahmen einer vom Hoesch-Gelände an der Rheinischen Straße über die Kokerei Hansa bis zum Deusenberg verlaufende „Entwicklungsachse“ zentrale Bedeutung zukommt. „Emscher nordwärts“ heißt die Initiative, bei der das beschriebene Areal zu einem spannenden Ausflugsziel entwickelt werden soll, an dem Natur und Industriegeschichte sich verzahnen. Wirklich in trockenen Tüchern, gab der Stadtrat zu, ist das Großprojekt indes noch nicht – nicht zuletzt, da sich das Entwicklungsgebiet auch über private Areale erstreckt.

Trotzdem könnten die Planspiele zur IGA schon früher den Alltag der Huckarder positiv beeinflussen. Die 2027 zu erwartenden Besucherströme nämlich stellen für den Straßenverkehr eine große Herausforderung dar. Eine Machbarkeitsstudie soll nach Worten des Stadtrats daher Verbesserungen – etwa durch Einrichtung von Kreisverkehren – entlang der Nord-Süd-Trasse prüfen. Auch ein Ausbau des Schienenverkehrs könne eine nützliche Alternative sein.

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