Gustav-Heinemann-Park: Grünanlage mit neuem Namen

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(v. l.) Heiko Just (Grünflächenamt), Peter Jaskewitz (SPD), Kaan Eker (Bündnis 90/Die Grünen), Kirsten Nahen (Bezirksverwaltung), Stefan Keller (SPD) und Thomas Bernstein (CDU) bei der Einweihung des Parks. (Fotos: IN-Stadtmagazine)

Bislang trug die Grünanlage an der Oberfeldstraße die Bezeichnung Stadtteilpark. Auf Anregung der Fraktionen der Bezirksvertretung Huckarde wurde in Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt dem Park eine Neuwidmung zuteil. Gustav-Heinemann-Park ist nun die offizielle Bezeichnung und lehnt sich damit namentlich an die benachbarte Gustav-Heinemann-Gesamtschule, die 1985 gegründet wurde, an. Eine aufgestellte Schautafel vor dem Eingang der Schule an der Parsevalstraße zeigt neben einem Foto auch die Kurzbiografie von Gustav Heinemann. Neben seinen Ämtern als Innen- und Justizminister war er von 1969 bis 1974 dritter Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

Aufwertung und Neugestaltung
Mit der Namensänderung hat sich aber auch für die Besucher einiges getan. Durch die Sanierung einiger Wege, Installation neuer Schilder mit Lageplan und den Rückschnitt zugewachsener Grünflächen wurde der Park aufgewertet. Darüber hinaus investiert die Bezirksvertretung für die Parkbeleuchtung zukünftig 85.000 Euro für eine Umrüstung auf LED-Leuchten.

Erinnerung an alte Ringofenziegelei
Im westlichen Bereich des Parkgeländes weist eine Hinweistafel „Alte Ziegelei im Gustav-Heinemann-Park“ auf die ehemalige Ringofenziegelei des Huckarder Unternehmers August Sternemann hin. Versehen mit einer historischen Luftbildaufnahme und einem Hinweis des Stadtarchivs soll mit der Informationstafel an diesem Standort an die ehemalige Existenz des Betriebes erinnert werden.

Die Beschilderung erinnert an den Standort der alten Huckarder Ringofenziegelei.