Ein Duo für Huckardes Ältere

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Huckardes künftige Seniorenbeiräte Beate Caßau und Günter Scheller während eines Pressetermins im Rathaus Anfang Februar. (Foto: IN-StadtMagazine)

Für ihre Arbeit setzen die beiden künftigen Vertreter Huckardes im Seniorenbeirat ähnliche Schwerpunkte, und in einer Hinsicht sind sie gar exakt auf der selben Linie: Als Mitarbeiter im Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit liegt beiden die Kommunikation mit den Bürgern – auch, aber nicht nur durch das Magazin „Senioren heute“ – besonders am Herzen:

Beate Caßau, welche ohne Unterstützung einer Partei oder eines Verbandes der Einzug in das Gremium gelang, absolvierte nach einer 50-jährigen Berufsphase ein weiterbildendes Studium an der TU Dortmund, welches sie mit einer Arbeit zum Thema „Tanzen im Alter“ erfolgreich abschloss. Parallel hierzu startete sie ihr Engagement als ehrenamtliche Lesepatin sowohl für Schul- und Kindergartenkinder als auch für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger des Stadtbezirks und der Umgebung. Beim „Runden Tisch für Seniorenarbeit Huckarde“ wirkte die Deusenerin bei der Gestaltung mehrerer Projekte mit. Sowohl durch diese Tätigkeiten als auch die redaktionelle Mitarbeit für den örtlichen Seniorenbrief sowie „Senioren heute“ sieht sie sich nah an den Wünschen und Sorgen der Huckarder Senioren.

Als dringlichste Baustelle hat die gebürtige Cuxhavenerin die Situation der Senioren in den städtischen Pflegeheimen in den Fokus genommen: Eine bessere personelle Ausstattung und mehr Zeit für persönliche Zuwendung müssen hier nach ihrer Meinung erreicht sowie gewährleistet werden. „Das muss auch anders gehen als derzeit“, ist die 70-Jährige fest überzeugt.

Während Beate Caßau ihr Mandat im Beirat im Laufe des Jahres erstmals übernimmt, ist ihr Kollege Günter Scheller schon zum zweiten Mal mit von der Partie. Der für die Caritas ins Rennen gegangene 72-Jährige möchte sich, auch selbst betroffen, in besonderem Maße um die Belange der behinderten Senioren Huckardes kümmern. Fast 15 Jahre lang war der Ur-Huckarder Mitglied der örtlichen Bezirksvertretung, und beurteilt die aktuelle Zusammenarbeit zwischen örtlicher BV und Beiratsmitgliedern ausgesprochen positiv.

Insofern ist er zuversichtlich, auch bei einem ganz konkreten Projekt in der nächsten Zeit mehr erreichen zu können: Alles andere als unwichtig für ältere Menschen sei nämlich die bessere Abdeckung des öffentlichen Raums mit „stillen Örtchen“. Das kommunale, im Bezirk Hörde bereits erprobte Projekt „Nette Toilette“, bei dem Gastronomien gegen eine öffentliche Unterstützung ihre sanitären Anlagen unentgeltlich zugänglich machen, soll hier Abhilfe schaffen. An der Umsetzung vor Ort inklusive der Gespräche mit den Gastronomen möchte Günter Scheller sich beteiligen.

Womit wir wieder beim Punkt „Öffentlichkeitsarbeit“ wären: Den Anspruch, die Wahlbeteiligung von aktuell gerade einmal 24,8 % (Stadtbezirk) wieder anzuheben, dürften beide Seniorenvertreter in jedem Falle gemeinsam haben. Günter Scheller allerdings weist in diesem Zusammenhang auf die im Grunde üppige Versorgung der Bürger im Stadtbezirk mit Seniorenbeirats-Infoveranstaltungen hin, bei denen alle Fragen zur Arbeit des Gremiums hochwillkommen sind.

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