Bürgerideen zum Überflutungsschutz

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Das Pilotprojekt hat seine Arbeit aufgenommen. (Fotos: IN-StadtMagazine)

Den Namen hätte man womöglich glücklicher wählen können: „iResilience“ – das muss einem erst einmal über die Lippen kommen.

Gemeint ist damit jedenfalls ein vom Bund gefördertes Pilotprojekt, das sich an drei Orten Nordrhein-Westfalens unter Einbindung der Bürger darum bemüht, die jeweiligen Wohnquartiere widerstandsfähiger (=resilienter) gegen zu erwartende Klima-Herausforderungen zu machen.

Eines dieser drei Gebiete ist das Jungferntal, in dem die Menschen des Ortes Anfang September erstmals dazu eingeladen worden waren, sich zu informieren und selbst aktiv einzubringen. Zentrales Thema ist im Falle der – wie es der Name schon sagt – im Tal gelegenen Siedlung die Überflutungsvorsorge.

Ende Oktober nun wurde mit dem Start zweier thematischer Arbeitsgruppen die zweite Phase gestartet. Noch zwei weitere von den Projektleitern organisierte Treffen werden bis 2021 folgen, parallel dazu aber möchte man engagierten Bürgern bei selbstorganisierten Terminen zur Seite stehen, indem z. B. Räumlichkeiten oder Fachreferenten mitsamt ihres Know-hows kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Zweites Thema neben dem Starkregenschutz ist der angedachte „Mühlenbachsee“: Eine Idee, der nicht wenige Rahmer mit Begeisterung begegnen. Wer immer sich künftig an den Klima-Überlegungen für das Jungferntal aktiv beteiligen möchte, ist ab sofort herzlich dazu eingeladen und kann sich über die Projektleiter über den aktuellen Entwicklungsstand informieren.

Nach Projektabschluss werden die erarbeiteten, innovativen Vorschläge an die zuständigen politischen Gremien weitergeleitet. Die bereitstehenden Fördermittel dürften die Chance auf eine Umsetzung dabei merklich erhöhen.

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