Brigitte Fulgraff lud zum Abend „neben der Spur“ ein

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Foto: Stadtteilbibliothek Huckarde

Mehrfach schon hatte die Huckarder Stadtteilbibliothek die Veranstaltung im Laufe des Jahres verschieben müssen, und auch diesmal war’s wieder eine knappe Angelegenheit – mit dem Termin am 30. Oktober aber war man dem erneuten Lockdown um zwei Tage zuvorgekommen, weswegen vierzig Gäste im Forum der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in den 2020 so seltenen Genuss eines Live-Auftritts kommen konnten.

Notwendig geworden war der Umzug zur ungewohnten Spielstätte selbstverständlich, um den aktuellen Hygiene-Auflagen Folge leisten zu können.

Um ungewohnte Wege ging es auch auf der Bühne, wo Brigitte Fulgraff ihren Auftritt unter das Motto stellte „Neben der Spur – ist noch viel Platz“. Sich trauen, das Alltägliche aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel zu sehen, unkonventionell zu sein: Das war der Appell der Musikkabarettistin an ihr Publikum. Eingebettet wurde er in eine aus uminterpretierten Klassikern und Eigenkompositionen bestehende Musik-Revue, in der die Künstlerin von Pianist Lutz Langheineken souverän begleitet wurde. Das auf dem Programmflyer gegebene Versprechen von „Humor, Charisma und Schmiss“ jedenfalls war eines, das der Abend einlöste.

Brigitte Fulgraffs Publikum amüsierte sich sehr und war zudem fraglos glücklich über eine Veranstaltung, die sich beinahe wieder wie das „normale Leben“ anfühlte.

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