Weitere Klavierspende macht den Dreiklang komplett – „Saloon-Piano“ für die JFS Hombruch

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Freuen sich über die Klavierspende: Bezirksbürgermeister Hans Semmler (hinten v. l.), Spenderin Brigitte Schero, JFS-Leiter Roland Holze und Fachreferent Thorsten Schwabe mit Martina Manecki von der JFS Hombruch an den Tasten. (Foto: Peter Otworowski / Hombrucher Klavierprojekt)

Von einem perfekten Dreiklang könnte man sprechen, um im Thema zu bleiben: Nachdem durch das Hombrucher „Aktionsteam Klavier“ im Laufe des letzten halben Jahres bereits die JFS Eichlinghofen sowie die Georgschule in den Genuss eines voll funktionsfähigen Tasteninstrumentes gekommen waren, kann sich seit Anfang Mai auch die Hombrucher Jugendfreizeitstätte über eine Schenkung freuen.

Zur Verfügung gestellt wurde das vermutlich etwa 90 Jahre alte „gute Stück“ von Brigitte Schero aus dem Kreuzviertel. Es besitzt nicht nur respektable Abmessungen, sondern auch einen ausgesprochen raumfüllenden Klang. „Fast wie ein Saloon-Piano“, wie Roland Holze, Leiter des städt. Jugendtreffs, anlässlich der offiziellen Übergabe bemerkte.

Neben der Nutzung zur musikalischen Förderung der JFS-Gäste sieht er für das Tasteninstrument auch gute Einsatzmöglichkeiten bei verschiedenen kulturellen Veranstaltungen. „Von der musikalischen Untermalung beim Büchermarkt bis hin zu Klavierabenden wird das gute Stück die Programmgestaltung des Epi-Zentrums bereichern“, ist der pädagogische Mitarbeiter des Jugendamtes fest überzeugt.

Die dritte erfolgreiche Vermittlung stellt für Bezirksbürgermeister Hans Semmler, seines Zeichens auch Sprecher des Aktionsteams, einen würdigen Abschluss des Projekts dar.

Peter Otworowski, über die letzten Monate Koordinator der Aktion, freut sich nicht nur über drei Klaviere, die eine neue Heimat gefunden haben, sondern zudem über die zahlreichen Gespräche und Kontakte, welche in diesem Zusammenhang gefördert und vermittelt werden konnten.

Ein ähnliches Projekt auf gesamtstädtischer Ebene hielte er daher für eine erstklassige Idee, gibt jedoch zu, das dies die vorhandenen, ehrenamtlichen Kapazitäten komplett sprengen würde.